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Spirituelle Partnersuche, Seelenpartner und Zwillingsseelen

Spirituelle Partnersuche, Seelenpartner, Zwillingsseelen usw.

Spirituelle Partnersuche


Seelenpartner, Dualseele, Zwillingsseelen – was ist das?


Seelenpartner und Dualseelen – realistisch?


Dualseelen – Gefahren und "harte" Liebe


Dualseele gefunden, Partnersuche beendet?




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Spirituelle Partnersuche


Die spirituelle Partnersuche hat Erfolg, wenn Sie die inneren und äußeren Voraussetzungen schaffen. Besonders wichtig ist es, dass ein gesuchter spiritueller Partner vorher im Inneren schon vorhanden ist.

Wie wird ein geeigneter spiritueller Partner gefunden? Nicht viel anders als andere Partner auch, indem man sich innerlich bereit macht und dem Schicksal eine Chance gibt.
Innerlich bereit machen bedeutet, sich darüber klar zu werden, warum eine solche Partnerschaft erstrebt wird. Welche niederen oder höheren Bedürfnisse und Gründe motivieren eine solche spirituelle Partnersuche? Warum keine normale Beziehung, warum muss es eine spirituelle Partnerschaft bzw. spiritueller Partner sein? Glaubt man an den Erfolg und wenn nein, warum nicht? Ist man innerlich offen und bereit, besteht die erforderliche Anziehung und Resonanz. Ist das aber nicht der Fall und wird nur willentlich verkrampft gesucht, wird die Partnersuche keinen Erfolg haben. Egal, wie intensiv und einfallsreich Sie die Partnersuche gestalten, ohne diese Voraussetzung wird die gesuchte spirituelle Partnerschaft ausbleiben, kein geeigneter spiritueller Partner wird ins Leben treten. Zumindest keiner, der die gewünschte spirituelle Partnerschaft auf Dauer ermöglicht und die spirituelle Partnersuche beendet.

Spiritualität ist primär eine Frage des Inneren und daher sollte auch die spirituelle Partnersuche dort beginnen. In gewissen Sinn muss der spirituelle Partner im Inneren präsent sein, damit er äußerlich erscheinen kann. Dies bedeutet, dass Sie als Frau Ihren inneren Mann, den sogenannten Animus und als Mann Ihre innere Frau, die Anima kennenlernen müssen. Der äußere Partner spiegelt nämlich in weiten Teilen den inneren wider. Das gilt übrigens auch für Seelenpartner und Dualseelen bzw. Zwillingsseelen (siehe nachfolgende Kapitel).

Im Hinblick auf die innere Bereitschaft für eine spirituelle Partnerschaft kann jeder einiges tun. Eine astrologische Beratung zu einem Partnerhoroskop wäre z.B. sinnvoll oder auch ein Jahreshoroskop. Warum ein Jahreshoroskop, wozu ist das gut? Ein Jahreshoroskop stellt die Zeitqualität fest und für welche Vorhaben welche Zeit geeignet ist. Des Weiteren können Sie sich mit Traumdeutung beschäftigen. Die Traumdeutung wäre eine ausgezeichnete Idee, denn Träume beleuchten Ihr Seelenleben und Ihre innere Disposition zu allen wichtigen Themen, Partnerschaft bzw. Partnersuche eingeschlossen. Last not least könnten Sie versuchen, direkten Kontakt mit Ihrem Höheren Selbst herstellen und um Unterstützung bitten.
Die innere Bereitschaft ist für die spirituelle Partnersuche der entscheidende Faktor. Wenn es dort gut aussieht, ist der spirituelle Partner nicht mehr weit. Dieses Grundprinzip gilt für generell für jede Partnersuche: Von dem einfachen und in keinster Weise spirituell motivierten Wunsch nach einem netten, treuen und zuverlässigen Partner bis hin zur spirituellen Partnersuche nach einem Seelenpartner oder gar der Dualseele.

Nicht ganz so wichtig für spirituelle Partnersuche ist demgegenüber der zweite, quasi äußere Faktor: dem Schicksal eine Chance zu geben. Das bedeutet zum einen, sich nicht abzuschotten vor Kontakten und zum anderen, die Winke des Lebens zu erkennen und wahrzunehmen. Letzteres ist je nach Definition mehr eine Sache der Esoterik als eine Frage von Spiritualität. Warum Esoterik? Weil es zum Wesen echter Esoterik gehört, mittels diverser Lebensgesetze jegliche Symbole und "Zeichen zu deuten". Wer hingegen das gesamte Leben als Stimme und Botschaften Gottes betrachtet, für den wäre es eher eine Frage der Spiritualität und Ausdruck des spirituell Seins. Eine solche Auffassung und Definition von spirituell sein bzw. Spiritualität wäre m.E. generell sehr sinnvoll und hilfreich, auch über das Einzelthema spirituelle Partnersuche und Partnerschaft hinaus.

Im Hinblick auf die aktive Kontaktermöglichung ein praktischer Tipp. Wenn es Ihnen um Spiritualität geht und ein dafür geeigneter spiritueller Partner gefunden werden soll, ist es naheliegend, an dafür prädestinierte Orte zu gehen. Im Ballermann auf Mallorca oder bei einem Konzert von Rammstein sind die Chancen, dass ein geeigneter spiritueller Partner wartet, gering (es sei denn, Sie haben einen z.B. intuitiven Wink erhalten). Spirituelle Partnersuche macht woanders zweifellos mehr Sinn. Gehen Sie stattdessen z.B. auf Veranstaltungen über Spiritualität, Esoterik und ähnliche Themen. Dort finden Sie Gleichgesinnte und der Kontakt fällt leicht. Gerade als Mann haben Sie gute Chancen, da der Männeranteil gering ist. Eine Garantie, dass Sie dort lauter Seelenpartner und vielleicht sogar Ihre Dualseele (Zwillingsseele) treffen, ist es nicht, aber ein guter Tipp.

                 
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Seelenpartner, Dualseele, Zwillingsseelen – was ist das?


Seelenpartner sind Seelen (Menschen), die durch die Zugehörigkeit zur gleichen Seelenfamilie bzw. Seelenverwandtschaft und viele gemeinsame Leben gekennzeichnet sind. Dualseelen – auch Zwillingsseelen – genannt, sind ein besonders intensiver Spezialfall der Seelenpartner.

Eine spirituelle Partnersuche ist die eine Sache, doch manchen ist das nicht genug, es soll nicht nur ein spirituell veranlagter Partner sein, sondern ein Seelenpartner oder noch besser die Dualseele, auch Zwillingsseele genannt. Dieses anspruchsvolle Bedürfnis bei spiritueller Partnersuche nach der Dualseele oder zumindest einem Seelenpartner ist für spirituelle Menschen eigentlich gar nicht verwunderlich. Es wird davon ausgegangen, dass Seelenpartner und Dualseele nicht nur wie erwünscht spirituell veranlagt sind, sondern generell besonders gut zu einem passen. Dieser Gedanke ist durchaus naheliegend, aber passen Dualseelen wirklich so perfekt zueinander? Und was genau steckt überhaupt hinter diesen Begriffen von Zwillingsseele, Dualseele und Seelenpartner?

Zunächst zum Seelenpartner. Unter Seelenpartner wird ein Mensch verstanden, mit dem einem eine Seelenverwandtschaft verbindet. Das gilt auch für Dualseelen bzw. Zwillingsseelen, aber dazu nachfolgend mehr. Stellen Sie sich eine Großfamilie aus hundert Seelen vor. Sie werden als Mitglied ihrer Seelenfamilie in jedem menschlichen Leben immer auf Familienmitglieder treffen, die wichtige Rollen einnehmen. Das sind z.B. Eltern/Kind-Beziehungen, Freundschaften und Feindschaften, aber eben auch Partnerbeziehungen. Bei Partnerbeziehungen mit einem Seelenfreund aus der Seelenfamilie spricht man dann von einem Seelenpartner. Mit einem Seelenpartner verbinden einem viele gemeinsame Vorleben, nicht nur, aber auch als Partner. Durch den Umstand der Seelenverwandtschaft und der vielen gemeinsamen Leben ergibt sich das für Seelenpartner so typische, rational nicht erklärbare Gefühl der Vertrautheit.

Aufbauend auf dem Verständnis, was ein Seelenpartner ist, lässt sich ganz gut erklären, was nun Dualseelen sind, die etwas irreführend auch als Zwillingsseelen bezeichnet werden. Zwillingsseele und Dualseele meint also das Gleiche, nämlich eine besondere Beziehung innerhalb der Seelenfamilie. Die Dualseele ist also nicht nur ein einfacher Seelenpartner, sondern eine Seele, mit der Sie sozumsagen aus dem gleichen feinstofflichen Ur-Ei geschlüpft sind. Kein Wunder also, dass die Partnersuche gerade bei spirituellen Menschen von diesem Umstand stark geprägt ist. Dualseelen sind zwei sich theoretisch perfekt ergänzende Hälften.

Sie werden mit Ihrer Zwillingsseele den gesamten Reinkarnationszyklus (sowie außerhalb davon in den Zwischenphasen) immer eine besonders intensive Beziehung haben. Das muss aber nicht heißen, dass sich Dualseelen besonders häufig in Ihren Reinkarnationen treffen. Mein Gefühl sagt mir, dass es eher selten ist, jedenfalls viel seltener als die Begegnung mit einem der anderen Seelenpartner. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man ständig getrieben ist, in einer Art unbewussten spirituellen Partnersuche den einen idealen Partner (die Dualseele) zu finden. Die Dualseele kann auch diesen idealen Partner zumindest theoretisch darstellen und könnte tatsächlich jegliche Partnersuche beenden. Auf dieser mehr unbewussten Partnersuche trifft man aber meist auf Seelenpartner, die das Bild von der Zwillingsseele nur teilweise erfüllen.

Die statt Dualseelen auch gängige Bezeichnung als Zwillingsseelen ist etwas irreführend, da die beiden nicht identisch sind wie Zwillinge, sondern zwei unterschiedliche, sich ergänzende Hälften. Allerdings beruhen diese Gegensätze angesichts der gemeinsamen Seele auf einem gemeinsamen Grundwesen (gleiches Ur-Ei!). Zwillingsseelen stehen sich also bildlich gesehen nicht wie z.B. nicht-gläubiger Atheist und Geistlicher gegenüber, sondern mehr wie katholischer und buddhistischer Geistlicher. Nur ein metaphorisches Beispiel für die Zusammengehörigkeit der Zwillingsseelen. Der Begriff Dualseelen ist insofern treffender, als es ein "Duo" bezeichnet, das eher eine komplementäre Ergänzung ausdrückt als der Begriff der Zwillingsseelen.

                 
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Seelenpartner und Dualseelen – realistisch?


Seelenpartner sind häufig. Die Idee von den Dualseelen ist grundsätzlich wahr, allerdings ist die menschlich-inkarnierte Dualseele etwas Relatives. Das Konzept der Dualseelen bzw. Zwillingsseelen ist in Wahrheit komplizierter und beschränkt sich nicht auf das menschliche Leben.

Ich vermute, dass man im Rahmen der vielen Leben, die jeder absolviert, bei der Partnersuche relativ häufig auf Seelenpartner trifft (im Gegensatz zur Dualseele). Wenn es eine Seelenfamilie gibt, in der sich alle von Anfang an darauf vereinbart haben, sich gegenseitig alle erforderlichen Erfahrungen zu bescheren, warum dann häufig fremde Seelen kontaktieren? Außerdem verfügen Seelenpartner mit ihrer Seelenverwandtschaft eine Basis an gemeinsamen Themen und Interessen, welche die für jede Partnerschaft erforderliche gegenseitige Identifikation ermöglicht. Wesensfremde Seelen üben folglich auch keine Anziehung aufeinander aus und so führt jede noch so intensive Partnersuche zu keinem Zusammentreffen.

Seelenpartner sind also wohl nichts besonders Bemerkenswertes (im Gegensatz zur Dualseele) und werden bloß nicht als solche erkannt. Höchstwahrscheinlich sind einige der Partner, die einem unangenehme Erfahrungen bescheren ebenfalls Seelenpartner. Die eben angedeuteten "erforderlichen Erfahrungen" schließen natürlich auch unangenehme (aber letzlich entwicklungsfördernde) Erfahrungen ein. Seelenpartner und ebenso Dualseelen verfolgen (bewusst oder unbewusst) den höheren Zweck der gegenseitigen Entwicklungsförderung. Die Erfüllung der begrenzt-menschlichen Bedürfnisse des "Ich" und was diesem Ich angenehm erscheint, steht nicht im Vordergrund.

Nun zur Dualseele bzw. Zwillingsseele, der theoretisch perfekte Ergänzung. Wäre die Zwillingsseele als spiritueller Partner nicht perfekt und würde jeder verzweifelten Partnersuche bzw. spirituelle Partnersuche ein angenehmes Ende bereiten? Oder gibt es Zwillingsseelen gar nicht? Ich bin mir sicher, das jeder eine Dualseele hat, glaube aber auch, dass die Bedeutung der menschlichen Dualseele falsch eingeschätzt wird.

Es ist m.E. nicht so einfach bzw. die ganze Wahrheit, dass jeder nur die Hälfte von genau einer Seele ist und von genau dieser einer anderen perfekt ergänzt wird. Ich sehe das vielmehr wie bei einem sich immer weiter verzweigenden Baumdiagramm. Ganz unten – entspricht der Ebene der als Menschen inkarnierten Seelen – hat zwar jeder ein ergänzendes, direktes Gegenüber, seine Zwillingsseele bzw. Dualseele (wobei die nicht inkarniert sein muss). Allerdings hat die sich aus den zweien ergebende eine Seele eine Ebene darüber erneut ein ergänzendes Gegenüber, mit der sie wieder eine Stufe höher erneut eine größere Seeleneinheit bildet usw. usw. Es finden sich also immer wieder höhere Dualseelen und die Reise ist mit dem Finden seiner momentanem menschlichen Dualseele nicht beendet. Auf diese Weise fließen alle Seelen in immer größere Einheiten zusammen, bis hin zu einem Endpunkt, der ultimativem Überseele, auch Gott genannt. Einerseits nur die Hälfte einer größeren Hälfte usw. sind wir andererseits letzlich alle eins. Eine spirituelle Grundwahrheit, die nicht nur im Hinblick auf spirituelle Partnersuche und Partnerschaft sehr bedeutsam ist.

Angesichts der Entwicklungsbewegung nach oben, immer größere Einheiten bildend, wäre eine Dualseele in diesem Modell nichts Fixes, sondern ein beweglich-dynamisches Gegenüber. Als weitere Konsequenz wäre mit dem Finden und im Idealfall gemeinsamen Verschmelzen nach Verlassen der Körper der Entwicklungsprozess noch lange nicht zu Ende.

Das ist alles eher theoretisch und das Thema ist in Wahrheit noch viel komplexer, aber vielleicht konnte ich eines näher bringen: Menschliche Dualseelen sind – genau wie Seelenpartner und alles andere im menschlichen Leben – eine relative Angelegenheit. Letzlich verkörpert jeder relevante Partner, vor allem Seelenpartner, ein Stück von der Zwillingsseele. Andererseits vermute ich, dass 90 % von denen, die glauben, eine echte Dualseele gefunden zu haben, falsch liegen. Die intensiven Gefühle und die sich z.T. übersinnlich zeigende Verbundenheit erklären sich mit intensiven mehrfachen gemeinsamen Vorleben, die Seelenpartner und ggf. Nicht-Seelenpartner kennzeichnen. Spirituelle Partner interpretieren dies im Lichte der von ihnen gelebten Spiritualität und stark motivierten spirituellen Partnersuche dann als Dualseelen. Der Wunsch nach der ultimativen Einheit und Erlösung im Finden der Dualseele ist sicher ein weiterer wichtiger Faktor für die irrtümliche Einschätzung als Dualseele.

                 
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Dualseelen – Gefahren und "harte" Liebe


Eine spirituelle Partnersuche, die geprägt ist vom Wunsch nach der Dualseele ist evtl. die Flucht vor genau den Herausforderungen einer Partnerschaft, die spirituelle Entwicklung begünstigen. Die Fixierung auf die wahrscheinlich nie erscheinende Dualseele als einzig möglicher spiritueller Partner schließt andere geeignete Seelenpartner aus.

Eine spirituelle Partnersuche mit dem Konzept der Dualseelen bzw. Zwillingsseelen im Kopf birgt durchaus Gefahren. Viele fixieren sich mit diesem Konzept auf eine illusorische Idealvorstellung vom Himmel auf Erden zu zweit. All die bisherigen Partnerprobleme und eigenen Schwächen wären dann verschwunden, unendliche Liebe, meine Dualseele versteht mich voll und ganz usw. So oder so ähnlich sind die Überlegungen, die meist als unbewusste Wünsche irgendwo in der Psyche versteckt sind. Ich verstehe diese tiefe spirituelle Sehnsucht sehr gut, aber es ist schlichtweg unrealistisch und verkennt den eigentlichen Sinn sowohl des Lebens als auch der Partnerschaft: Wachstum, Entwicklung und Selbst-Werdung.

Eine solche Einstellung zeugt mehr von esoterischem Wunschdenken als von Spiritualität und der Reife für eine echte und gute spirituelle Partnerschaft. Dualseelen (und auch Seelenpartner) können vielmehr durchaus harte – weil entwicklungsfördernde – Lektionen erteilen! Mit einer realitätsflüchtigen Einstellung zur Zwillingsseele bzw. Partnersuche wird genau das sogar wahrscheinlich passieren. Sofern die Zwillingsseele überhaupt gefunden wird und nicht irrtümlich ein Seelenpartner zur Dualseele erklärt wird.

Der Sinn spiritueller Entwicklung und Partnerschaft ist nämlich nicht der, seine fehlende menschliche Hälfte (Zwillingsseele) zu finden, damit diese eigene Lücken auffüllt und um gemeinsam mit ihr das ersehnte Ganze zu bilden. Dieses "zwei Halbe ergeben ein Ganzes" festigt vielmehr das unvollständig und halb sein. Eine solche Denkweise fördert die in Beziehungen existierende Projektion, welche zu überwinden unter anderem der höhere Sinn der Partnerschaft wäre. Das Leben und spirituelle Entwicklung wollen, dass jeder selbst ganz wird und zwar mit Hilfe des Partners. Ein solcher spiritueller Partner kann die Zwillingsseele sein, ein Seelenpartner oder anderer Seelenfreund.

Die Fixierung auf den Seelenpartner in Gestalt der einen perfekten Dualseele birgt noch eine weitere Gefahr. Sie schließt andere Partner aus, die als spirituelle Partner vielleicht gut geeignet wären und viel gemeinsame Entwicklung ermöglichen würden. Auf diese Weise, nur weil der potentielle spirituelle Partner nicht den fälschlichen Idealvorstellungen der Zwillingsseele entspricht, werden gute Chancen verschenkt.
Wer weiß, vielleicht schaut die nicht inkarnierte Dualseele von drüben aus zu und hofft inständig, dass diese Chancen wahrgenommen werden, weil nur dadurch die Reife für eine Begegnung mit ihm erlangt wird!? Eine weise spirituelle Partnersuche sollte sich daher nicht auf das Konzept der Dualseelen versteifen und mehr auf einen geeigneten normalen Seelenpartner achten. Ein Seelenfreund, der als spiritueller Partner Begleiter für ein Stück des Weges nach Hause ist. Eine solche Einstellung würde Spiritualität mit Einsicht verbinden.

                 
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Dualseele gefunden, Partnersuche beendet?


Sei es durch vermeintlichen Zufall oder durch bewusste spirituelle Partnersuche, wenn sich tatsächlich zwei Dualseelen finden, so sind je nach vorhandener Spiritualität drei Ereignisvarianten denkbar: Immense spirituelle Entwicklung oder im Gegenteil gar keine oder die baldige Trennung.

Was passiert, wenn sich tatsächlich zwei Dualseelen treffen? Das Folgende ist etwas spekulativ, da sich gesicherte Erfahrungen mit seiner Zwillingsseele kaum recherchieren lassen. Außerdem wird das Treffen seiner Dualseele vermutlich oft nur irrtümlich angenommen. Ich gehe davon aus, dass zwei Dualseelen viel seltener als allgemein angenommen zusammenfinden. Trotzdem ist es interessant, die Möglichkeiten mal durchzuspielen, was dann passiert. Im Prinzip sind es die gleichen Möglichkeiten, die es auch bei normalen intensiven Beziehungen mit dem einfachen Seelenpartner (Seelenfreund) gibt. Ich unterscheide drei Varianten der Begegnung mit der Zwillingsseele.

Im Idealfall würden beide eine heilige Liebe entfachen, eine wahrlich spirituelle Partnerschaft führen und gemeinsam große Entwicklungsschritte machen. Denn um vieles mehr als ein "normaler" spiritueller Partner bzw. Seelenpartner repräsentiert die Zwillingsseele die eigene verloren gegangene "Adams-Rippe". Getragen von großer Liebe und den harmonischen Gemeinsamkeiten der gemeinsamen Seele bestehen gute Chancen, die projezierten Gegensätze, also die Adams-Rippe, effektiv zu integrieren. Eine fantastische Chance.

Trotz der immensen Aussichten einer solchen Beziehung zwischen Dualseelen denke ich allerdings nicht, dass Dualseelen 100 %, also die komplette verlorene Adams-Rippe darstellen. Ein weiterer Grund, warum die Zwillingsseele etwas Relatives ist: Das gesamte Spektrum der eigenen Unbewusstheit und Entwicklungsbedürftigkeit kann sich nicht allein im Bereich der Partnerschaft manifestieren. Es verteilt sich sicher auch auf andere Menschen und Lebensbereiche, wo es ebenso darum geht, sich selbst zu entdecken. Trotzdem ist das Entwicklungspotential enorm und wenn es beide Zwillingsseelen nutzen, dann wachsen ihnen Flügel. Die dadurch erwachende Liebe kennt kaum Grenzen. Jede weitere spirituelle Partnersuche ist überflüssig und beendet. Die Dualseelen werden dann irgendwann zwei weitgehend ganze Kreise, die gemeinsam einen viel größeren potenzierten Kreis ergeben als der übliche gemeinsame Kreis aus zwei Halbkreisen.

Das zweite mögliche Szenario beim Zusammenfinden von Zwillingsseelen sieht ganz anders aus: In einer nicht spirituell geführten Partnerschaft ergänzen sich beide so "gut" nach dem Deckel/Topf-Prinzip, dass keinerlei Wachstum und Bewusstseinserweiterung stattfindet. Spiritualität und das wünschenswerte Verhalten zweier spiritueller Partner erscheinen nicht erforderlich, da die beiden Halbkreise bzw. Gegensätze so reibungslos, effektiv und ohne wachstumsfördernde Konflikte ineinander greifen und sich ergänzen. Was der eine nicht kann oder darstellt, das erledigt der jeweils andere und was beide nicht können, das interessiert auch beide nicht. Das sieht alles ganz toll aus, denn gemeinsam ist man unschlagbar und fühlt sich wie eine Einheit (kein Wunder). Aber eben auch nur gemeinsam! Das ist die entscheidende Schwäche bei dieser Variante der sich treffenden Zwillingsseelen.

Erkennen die beiden Dualseelen also nicht die große Chance auf jeweils eigenes Persönlichkeitswachstum im Sinne einer wahrlich spirituellen Partnerschaft oder verzichten mangels Leidensdruck freiwillig darauf, so wird ein großer Schatz verschenkt. Gerade in der Partnerschaft zweier Dualseelen ist das Potential an spiritueller Entwicklung enorm. Was nach außen hin so toll aussieht, ist in Wahrheit also eine kleine Tragödie, zumindest aus Sicht entwicklungsbezogener Spiritualität. Es wäre wie das vergessene Abgeben eines spirituellen Lottoscheins, mit dem der Hauptgewinn erzielt worden wäre.
Die einen begeben sich inbrünstig aber vergeblich auf spirituelle Partnersuche, während hier der schon vorhandene Schatz ungehoben bleibt. Wer weiß, ob und wann sich eine solche Gelegenheit noch mal in einem anderen Leben bietet.

Die dritte Variante beim Zusammentreffen der Zwillingsseelen beinhaltet ebenfalls eine nicht oder nicht erfolgreich spirituell geführte Partnerschaft, aber mit anderer Auswirkung als bei der zweiten Variante. Die projezierten Adamsrippen bzw. Gegensätze ergänzen sich hier nicht, sondern führen zum Konflikt. Angesichts der ungenügenden Spiritualität in der Partnerschaft werden diese Konflikte dann auch nicht durch die Kunst konstruktiven Streitens gelöst. Die Folge dürfte für die Dualseelen die gleiche wie bei einer normalen Beziehung sein: Es macht einen lauten Schlag und man ist auseinander. Die Chance auf nochmaliges Aufeinandertreffen bleibt bestehen. Ein solches Erlebnis kann aufrütteln und z.B. eine bewusste spirituelle Partnersuche bewirken oder zumindest die Hinwendung zu mehr Spiritualität.


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Copyright©2007, M. Dierks, letzte Änderung 08/2011
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