Christliche Religion und ihr spirituelles „Menschenwerk“

Inhaltsverzeichnis:

  1. Spiritualität braucht keine Religion
  2. Der „Spirit“ ist für jeden da
  3. Die christliche Religion ist ein Exclusiv-Club
  4. Christliche Religion und ihre Konfliktpotentiale
  5. Spiritueller Auftrag der Religionen
  6. Reinkarnation im Christentum und Buddhismus
  7. Freier Glaube nicht nur für die christliche Religion
  8. Wie sehr darf die christliche Kirche „menscheln“?
  9. Die christliche Kirche versagt am Zölibat
  10. Auf den Umgang mit Schwächen kommt es an
  11. Die christliche Kirche lässt spirituelle Christen „ziehen“
Jesus und alle Heiligen: die christliche Religion

Spiritualität braucht keine Religion

Spiritualität steht unabhängig von Religion jedem offen. Religionen wie z.B. die christliche Religion geben einen verbindlichen spirituellen Rahmen vor.

Spiritualität beschränkt sich keineswegs auf bestimmte Aktivitäten wie Meditation oder Gebet. Erst und gerade im Alltag findet sie ihre Erfüllung. Der Zen-Buddhismus sagt „Vor der Erleuchtung: Holz hacken und Wasser tragen. Nach der Erleuchtung: Holz hacken und Wasser tragen.“ Letztlich führt jeder ein spirituelles Leben, dessen praktizierte Lebensphilosophie dem Leben irgendeinen höheren Sinn abgewinnt. Jeder Mensch kann daher jederzeit auf seine eigene Weise spirituell leben – ohne Religion und Kirche.

Der „Spirit“ ist für jeden da

Kurz nach der Geburt sehen Sie Ihrem Kind das erste Mal in die Augen. Sie spüren eine tiefe seelische Verbundenheit, die Sie unerklärlich stark ergreift. Sie gehen alleine in der Natur spazieren und erleben das erhebende Gefühl, nicht „allein“, sondern „all-eins“, also eins mit allem zu sein. Ein bestimmtes Ereignis hat Ihr Leben drastisch nicht nur zum Guten verändert. Nach anfänglichem Widerstand erkennen Sie die „höhere Botschaft“ dahinter.
Nur drei Beispiele für all die Dinge, die jedermanns Leben spirituell machen.

Jeder kann also ganz natürlich und problemlos eine Spiritualität ohne Religion leben. Was ist nun aber eine Religion und was hat sie mit Spiritualität zu tun? Wie unterscheidet sich in spiritueller Hinsicht die christliche Religion von anderen? Was machen spirituelle Christen? Meyers Lexikon definiert Religion als „zusammenfassende Bezeichnung für eine Fülle historischer Erscheinungen, denen ein spezifischer Bezug zwischen Transzendenz einerseits und den Menschen andererseits in einer deren Verhalten normativ bestimmenden Weise zugrunde liegt.“

Meine Güte, bei solch komplizierten Erklärungen braucht es keine Missbrauchs-Skandale mehr im Christentum, um Religion den Menschen zu entfremden. In einfachen Worten, Religion ist der Glaube an eine höhere, nicht ohne weiteres erfahrbare Macht. Wir können aber mit ihr in Verbindung treten und zwar auf eine von der Kirche vorgegebene Weise.

Die christliche Religion ist ein Exclusiv-Club

Eine Taube als Heiliger Geist, typisch christliche Religion
Typisch christliche Religion, der Heilige Geist als Taube

Entscheidend ist also, wie und warum Gläubige diese Verbindung pflegen: Je nach Religion geschieht dies auf eine bestimmte, historisch gewachsene Weise. Nehmen wir mal die christliche Religion.

Charakteristische Elemente im Christentum sind z.B. Gebet und Gottesdienst sowie bestimmte Rituale bei bestimmten Anlässen wie Taufe und Ostern. Typisch christliche Symbole wie Kreuz, Wasser und Lamm begleiten die religiösen Aktivitäten.

Anders als Spiritualität ist Religion also in ihrem Glauben und Tun festgelegt. Christen glauben z.B. monotheistisch an nur einen Gott und ihr Begründer Jesus ist Gottes Sohn. Die christliche Religion entstand durch die Kreuzigung Jesu und den Glauben daran, dass durch seine tatsächliche Auferstehung Jesus sich als der prophezeite Messias erwies (Röm 1,4). Der Buddhismus hingegen glaubt weder an einen einzigen Gott noch sieht er in seinem Begründer einen Gottessohn. Und gestorben ist Buddha ganz friedlich als Greis. Ein Buddhist betet keinen Rosenkranz und der Christ erstellt kein Sand-Mandala.

Religionen stülpen der Vielfältigkeit und Freiheit der Spiritualität also ein spezifisches Glaubenssystem über. Jede Religion steht auf einem Fundament, nämlich ihrem Glaubenssystem und identifiziert sich damit verbindlich. Fragen Sie doch mal ein paar überzeugte Christen, was religiös bzw. „Christ sein“ für sie bedeutet. Was immer Sie zu hören bekommen, die Antworten beruhen stets auf dem Glauben, den die christliche Religion bzw. christliche Kirche vertritt.

Christliche Religion und ihre Konfliktpotentiale

Ob nun die christliche Religion oder eine andere: Das feste Glaubenssystem einer Religion gibt immer ein Gefühl der Sicherheit. Im Christentum ist man Teil eines riesigen „Vereins,“ der immerhin auf eine 2000-jährige Geschichte zurückblickt. Viele schätzen klare Vorgaben, was sie tun, denken und fühlen sollen, denn es ist einfach, bequem und sicher.

Strafender Gott im Christentum
Glaubt die christliche Religion an einen strafenden Gott?

Glaubenssysteme halten für ihre Anänger aber immer auch Einschränkungen und Konfliktpotentiale bereit. Die christliche Religion sorgt z.B. mit ihrer Sexualmoral und Sündenfixierung immer wieder für Konflikte und Kirchenaustritte.

Die katholische Kirche legt z.B. Homosexuellen und Wiederverheirateten in ihrem Bemühen um Spiritualität Steine in den Weg, weil sie angeblich in schwerer Sünde leben. Die Kirche spricht hier aber sicher nicht im Namen Gottes.

Kein Wunder, wenn die in Privatfragen zu Ehe und Sexualität Betroffenen empfindlich reagieren. Gleiches gilt für die christliche Kirche in ihrer Rolle als Arbeitgeber, der nicht-konformen Christen kündigt. Andere religiöse Glaubensfragen berühren Gläubige hingegen kaum, z.B. inwiefern Jesus Christus Erlöser sein kann. Hat er wirklich unsere Sünden auf sich genommen durch die freiwillige Kreuzigung? Solche Expertenstreits lassen viele Christen die christliche Kirche lieber unter sich austragen.

Die christliche Religion weist außerdem eine Besonderheit auf, die in verschiedener Hinsicht weitere Konflikte schürt: Es gibt eine katholische und eine evangelische Kirche, die sich gerade bei Fragen zu Ehe, Familie und Sexualität teilweise unterscheiden. Dieser Umstand und all die oben genannten Konflikte und Probleme rund ums Christ sein werfen eine ganz entscheidende Frage auf: Liegen die Probleme und Konfliktfelder wirklich an der Religion selbst und ihrem Glauben? Oder nicht vielleicht eher an der Kirche, die ihre Religion institutionell vertritt, ausübt und auslegt, z.B. mit Hilfe der Bibel?

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Spiritueller Auftrag der Religionen

Ein spiritueller Auftrag liegt in der Natur jeder Religion. Alles hängt davon ab, wie gut und engagiert die Kirchen diesen Auftrag mit Leben füllen.

Jede Religion hat einen spirituellen Auftrag. Religion kommt von lateinisch „religere“, das heißt wiederverbinden, zurückführen. Gemeint ist die Wiederverbindung mit Gott. Ob und wie gut dies den verschiedenen Religionen gelingt, steht auf einem anderen Blatt. Nicht nur die christliche Religion verdient hier sicher Kritik. Allerdings liegt dies weniger an den Religionen, als vielmehr an deren Umsetzung und Interpretation durch ihre Kirchen. Wie gut macht die christliche Kirche ihren Job? Finden spirituelle Christen genug Raum in ihr?

Reinkarnation im Christentum und Buddhismus

Reinkarnation im Christentum und Buddhismus eignet sich sehr gut als Beispiel für „unspirituelle“ Umsetzungen eines religiösen Grundgedankens durch die Kirchen. Weltweit glaubt eine überwältigende Mehrheit an Wiedergeburt. Ein früheres Leben lässt sich z.B. in Rückführungen sowie nachts im Schlaf bzw. „Realtraum“ erfahren, wie auf www.traumdeutung-lebensberatung.de näher erläutert.

Handschlag Eltern und Baby, Reinkarnation und christliche Religion
3-Seelen-Pakt fürs neue Leben, frühere Leben fortsetzend

Christliche Religion hat in ihrem Glauben keinen Platz für Reinkarnation. Doch Moment, eigentlich lehnen die christlichen Kirchen Reinkarnation ab. Die christliche Religion ließe sich mit der Wiedergeburt durchaus in Einklang bringen.

Im frühen Christentum war der Glaube an Wiedergeburt Jahrhunderte lang völlig normal. Erst im 6. Jahrhundert beschlossen die Bischöfe des Fünften Konzils aus politischen Gründen, die Lehre der Reinkarnation plötzlich völlig zu verwerfen und zur ketzerischen Irrlehre zu erklären.

Im Buddhismus hingegen ist Reinkarnation seit jeher ein fester Teil des Glaubens. Der buddhistische Reinkarnationsglaube treibt jedoch seltsame Blüten. So soll der Mensch z.B. als Insekt oder Wurm wiedergeboren werden können. Eine menschliche Seele mit all ihren Erfahrungen, Gefühlen und Erkenntnissen aus früheren Leben soll in einem Wurm ein geeignetes Plätzchen für weitere Entwicklung finden? Das widerspricht universellen Entwicklungsgesetzen ebenso wie gesundem Menschenverstand.

So unterschiedlich kann die kirchliche Interpretation eines religiösen Themas ausfallen: Die christliche Kirche vollzieht eine willkürliche 180-Grad-Wende samt Brandmarkung als Ketzerei. Die buddhistische Kirche hingegen hält sogar einfachste Kleintiere als geeignete Lebensform für eine menschliche Wiedergeburt. Denken Sie, die christliche oder buddhistische Auffassung von Reinkarnation unterstützt eine spirituelle Lebensweise?

Freier Glaube nicht nur für die christliche Religion

Nicht nur die christliche Religion, sondern alle Religionen halten Gott zwar für erfahrbar. Sie erkennen aber an, dass sich Gott alleine mit dem Verstand nicht erfassen lässt. Religiöse Menschen brauchen daher zwingend Glaube. Er gehört zu den drei „großen“ christlichen Tugenden „Glaube, Hoffnung und Liebe“ im Hohelied der Liebe bei Paulus. Niemand muss seinen Glauben beweisen, begründen oder rechtfertigen. Er bildet ein wichtiges Gegengewicht zu unserer Wissens- und Wissenschaftskultur.

Der Glaube ist unantastbar, jeder darf glauben, was er will und kann es in der von ihm bevorzugten Religion ausleben oder Atheist sein. Verankert im deutschen Grundgesetz genießt die Glaubens- und Religionsfreiheit höchsten Stellenwert und schützt damit jede Art von Spiritualität. Nicht nur die uns in Deutschland nahestehende christliche Religion, sondern jede Religion kann sich darauf berufen; der Einzelne ebenso wie z.B. die christliche Kirche als Institution. Der freie Glaube unterstützt also jedermanns Spiritualität, innerhalb oder außerhalb von Religionen.

Christlicher Glaube: Maria glaubt Erzenengel GabrielErzengel Gabriel kündigt Zacharias die Geburt von Johannes dem Täufer an

Erzengel Gabriel kündigt Maria die Geburt von Jesus und Zacharias die Geburt von Johannes dem Täufer an. Anders als Maria fehlt Zacharias der Glaube und wird bis zur Geburt mit Stummheit belegt.

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Wie sehr darf die christliche Kirche „menscheln“?

Kirchen sind Institutionen, die ihre Religion den Menschen nahe bringen. Die christliche Kirche scheitert an der Unfähigkeit, eigene Schwächen aufzuarbeiten.

Eine „Kirche“ ist Körper und Hand ihrer Religion. Als Institution, über viele Jahre gewachsen, vertritt sie die Interessen ihrer Religion. Sie legt ihre Spielregeln und Rituale fest sowie das Glaubenssystem. Sie ist Vermittler und Kontaktstelle zwischen ihrer Religion und den Menschen, auch in spiritueller Hinsicht. Gerade die christliche Kirche erweist sich jedoch als recht unfruchtbarer Nährboden für Spirituelles. Moderne spirituelle Christen bekommen nur „Wasser und Brot“

Die christliche Kirche versagt am Zölibat

Die christliche Kirche verdient Kritik, z.B. ihre Sündenvorstellung, Sexualmoral und eine stark vernachlässigte christliche Spiritualität sowie das Zölibatsgelübde. Warum wird katholischen Priestern eine asexuelle Ehelosigkeit im Zölibat aufgebürdet, wenn der Bruch des Gelübdes von vorneherein feststeht? Wenn heimlich viele Kinder von Priestern zur Welt kommen, für die die Kirche mit unseren Steuergeldern aufkommt? Wenn Geistliche Kinder sexuell missbrauchen oder heimlich ihre Homosexualität ausleben?

Paradiesapfel symbolisiert die christliche Kirche und ihre Sexualmoral
Sexueller Paradiesapfel: Jesu Lehre kontra christliche Kirche …

Angesichts all dessen, wäre es da nicht ehrlicher und gottgefälliger, ein vorbildliches Eheleben mit Liebe und Sexualität zu führen? Wäre es daher nicht klüger und realistischer, das Zölibat freiwillig anzubieten? Wie würde wohl Jesus darüber denken? Wie vertragen sich die fürchterlichen Folgen des Zölibats mit seinem Gebot der Liebe

Zölibat und die gesamte Sexualmoral belegen traurig: Die katholische christliche Kirche lebt nicht nur an der Realität und den Bedürfnissen der Menschen vorbei, sondern auch an der Lehre ihres eigenen Stifters Jesus.

Auf den Umgang mit Schwächen kommt es an

Warum ist das alles so? Kirchen sind Menschenwerk, nicht das Werk von Heiligen oder Engeln. Und Menschen machen Fehler, haben Ängste, blinde Flecken und egoistische Interessen. Allein der Beruf für die Kirche macht aus niemandem einen besseren Menschen. Das ist die zu akzeptierende Realität, ganz ohne Feindbild gegenüber irgendeiner Religion oder Kirche. Eine gute Spiritualität wird es daher nie ganz leicht haben, ob im Christentum oder woanders.

Andererseits dürfen menschliche Schwächen nicht als Rechtfertigung dienen, sich vor dringend benötigter Aufklärung und Verbesserung zu drücken. Den Maßstab der Reue und Umkehr legen christliche Kirchenverteter gerne für andere an, doch er gilt für sie selbst umso mehr. Natürlich hat die Kirche menschliche Schwächen, aber im Umgang damit muss sie sich einen höheren Maßstab gefallen lassen als der normale Christ.

Bischöfe, die z.B. die innerkirchliche Aufarbeitung der Missbrauchsskandale verweigern, gleichen den Pharisäern, die Johannes der Täuscher als Otterngezücht beschimpfte. Wollten sie sich doch eine Taufe erschleichen, die bekanntlich eine Umkehrtaufe war, ohne selbst wirklich umzukehren.

Toter Vogel symbolisiert die christliche Kirche und ihre Spiritualität
Selbstblind fliegt die christliche Kirche gegen Fensterscheiben

Christlichen Kirchen täte ein bestimmter Teil ernsthafter Esoterik gut, erläutert auf der Seite über Esoterik und ihre Bedeutung: Selbsterkenntnis. Eine Selbsterkenntnis, die Konsequenzen zieht und dadurch Glaubwürdigkeit erlangt. Genau das bräuchte die selbstblinde christliche Kirche, vor allem die katholische.

Papst Franziskus hat in dieser Hinsicht mit seiner Weihnachtsansprache 2014 ein echtes Zeichen gesetzt. Hat er doch mit seiner Rede von den „15 Krankheiten der Kurie“ seinen Bischöfen und Kardinälen ordentlich die Leviten gelesen.

Die christliche Kirche lässt spirituelle Christen „ziehen“

Zurück zu unserer Ausgangsfrage, was Religion und ihre Kirchen für ein spirituelles Leben ihrer Angehörigen tun können. Speziell die christliche Kirche geizt doch sehr mit guten Impulsen für mehr Spiritualität. Schade, denn die christliche Religion böte einen reichen Fundus für Spirituelles. Andererseits, wen wundert’s: Wie soll ausgerechnet eine Kirche ihre Gläubigen zu Gott führen, die noch nicht mal gewillt ist, ihre Schwächen ehrlich anzuerkennen – geschweige denn, sich daran in spirituelle Höhen emporzuarbeiten?

In der Folge suchen sich viele spirituelle Christen völlig zu Recht andere Quellen und Hilfen für ihre ganz eigene, individuelle Spiritualität. Dazu gehören z.B. die empfehlenswerten Gespräche-mit-Gott-Bücher, aber leider auch fragwürdige Sekten und ein schillernder Esoterik-Markt. Nicht jeder angebotene Weg nach Hause führt tatsächlich nach Hause …

Wie sieht es mit den anderen Religionen und deren Kirchen aus? Speziell der Buddhismus bietet seinen Anhängern eine ausgeprägte Spiritualität. Die für Buddhisten wichtige Meditation ist im christlichen Deutschland absolut gesellschaftsfähig geworden. Im Großen und Ganzen leiden jedoch alle etablierten Kirchen an ihren eigenen unbewältigten Problemen. Also was tun?

Himmelstreppe: Spiritualität ohne Kirche und Religion
Spiritualität ohne Religion und Kirche, der Weg nach Hause

Selbstbestimmte freie Menschen müssen entscheiden, ob sie in ihrer Kirche einen geeigneten Raum für Spirituelles finden oder woanders glücklicher werden. Spirituelle Christen ebenso wie andere Gläubige. Und das ist gut so.

Jesus selbst bringt es im Thomas-Evangelium auf den Punkt: „Das Himmelreich ist in euch und um euch herum, nicht in prächtigen Gebäuden aus Holz und Stein. Spaltet ein Stück Holz und ich bin da. Dreht einen Stein um und ihr werdet mich finden.“

(Autor: Martin Dierks)

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