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Spiritualität, Liebe und Sexualität

Liebe, Sex und Spiritualität

Was ist Liebe?


Göttliche und spirituelle Liebe


Wenn Funken sprühen: emotionale Gefühlsliebe


Karmische Liebe und Beziehung


Sexualität und Spiritualität, ein heißes Eisen?




Was ist Liebe: Paar schwebt im Himmel
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Buch über Spiritualität, Liebe und Sexualität.




 

Was ist Liebe?



Liebe ist der Wunsch nach Einssein und Einheit. Hinter fast allem, was wir tun, steckt ein zentrales Liebesbedürfnis. Meist gut getarnt, nimmt diese fundamentale Motivation viele verschiedene Gesichter an.

Unzählige Bücher, Gedichte, Filme und andere Kunstwerke widmen sich der Liebe. Wir alle leben in Beziehungen, die irgendeine liebevolle Zuwendung ausdrücken, z.B. Partnerschaft, Elternschaft, Freundschaften. Nicht weniger markant schlagen ihre Schattenseiten zu, denn die meisten Suizide und Morde geschehen aus Liebesmotiven. Die Medien berichten über die Ehen Prominenter, viele lesen im Web über Seelenpartner, karmische Liebe usw.

Sie bestimmt also unser Leben, angenehm und unangenehm. Doch sie tut es noch viel mehr als Sie ahnen, denn es geht nicht nur um unser Privatleben. Und es geht in Wahrheit nicht nur um die üblichen Gefühle wie Verliebtsein oder Eifersucht. Das größte mystische Geheimnis aller Zeiten: Was ist Liebe?


Was ist Liebe – Einssein und Einheit

Die Liebe, was ist sie denn nun? Im Wesentlichen kennzeichnet sie das „Einssein“ bzw. dem Wunsch nach einer solchen „Einheit“. Einssein womit? Das ist die entscheidende Frage. Eigentlich und letztlich motiviert uns eine quasi religiöse Sehnsucht zurück in die paradiesische Einheit mit Gott. Tief unbewusst nagt diese Paradies-Sehnsucht in uns, lässt uns irgendetwas machen und tun, um sie zurückzubekommen.

Auf diesem langen Weg nach Hause begnügen wir uns mit kleineren Ersatz-Einheiten: Wir sind z.B. „ein Herz und eine Seele“ mit unserem Partner oder Teil einer Familie, Firma, Freundeskreis, Glaubensgemeinschaft usw. Es klingt vielleicht etwas abstrakt, aber immer geht es darum, unser individuelles Menschsein in irgendeiner größeren Einheit aufgehen zu lassen. Immer sind wir ein Tropfen Wasser auf der Suche nach seinem Meer. Über Teiche, Bäche, Flüsse und Seen finden wir schließlich unser Meer, irgendwann.


Der zentrale Antrieb hinter allem

Wenngleich nicht offensichtlich, so bestimmt dieser fundamentale Antrieb nach Liebe und Einssein doch unser ganzes Leben. Jeder strebt nach irgendeinem Erfolg oder Zuwendung, sucht irgendein „positives Feedback“: materieller Erfolg, Respekt und Anerkennung, Ruhm, Macht, Applaus, sexuelle Erfüllung, Dankbarkeit oder Auszeichnungen und Titel. Ich bin mir sicher, letztlich sind das alles verkleidete „Liebesbeweise“.

Liebe ist das „Grundrauschen“ hinter unserer menschlichen Existenz. Sie ist das, was die Welt im Innersten zusammenhält. Wir streben alle danach, in diesem Grundrauschen des großen Liebesmeeres wie ein Tropfen Wasser aufzugehen; mehr oder weniger unbewusst, auf irgendeine Weise. Je nach dem, in welche konkreten Versuche sich unser unterschwelliges Einheitsbedürfnis kleidet, unterscheiden wir verschiedene Liebesarten: Sexualität, emotionale, spirituelle und karmische Liebe.

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Göttliche und spirituelle Liebe



Die unendliche schöpferische Gottesliebe können wir nicht wirklich verstehen. Die spirituelle Liebe hingegen gibt uns ein erreichbares Vorbild an Nächstenliebe und Bedingungslosigkeit.


So liebt Gott

Gott liebt alles und jeden in gleicher Weise, unter allen Umständen und ohne jede Bedingung. Eine solche bedingungs- und unterschiedslose Gottliebe können wir kaum nachvollziehen und erst recht nicht leben. Sie ist kein Maßstab für menschliche Individuen und bleibt allein Gott vorbehalten. Nur eine reife spirituelle Liebe kommt ihr nahe, während die rein sexuelle und karmische Liebe gar keine Ähnlichkeiten mehr aufweisen.

Göttliche Liebe ist wie die Sonne, sie scheint immer und für jeden, für den Heiligen und Mörder gleichermaßen. Sie spendet Licht, Wärme und Leben und zwar jederzeit, auch nachts oder bei einer dichten Wolkendecke. Die Frage ist nur, ob wir die Sonne bzw. Gott wahrnehmen! Meist wenden wir uns unbewusst ab, so wie sich die Erde nachts von der Sonne wegdreht. Oder eine Schicht aus ungeeigneten Denk- und Gefühlsmustern verdeckt wie eine Wolkenschicht die Sicht.

Diese Gottesliebe ist kein Gefühl oder eine Eigenschaft von Gott, so wie Menschen Gefühle und Eigenschaften haben. Sie ist vielmehr ein dauernder Seinszustand. Gott kann gar nicht anders, „er“ ist einfach so. Aus diesem Sein heraus entstand die Schöpfung, die noch immer ein Teil und Ausdruck seines liebenden Gottwesens ist.


Der spirituelle Sonnenstrahl der Liebe

Wenn wir bei der Sonnen-Metapher bleiben, dann können wir zu Lebzeiten im Idealfall ein individueller Sonnenstrahl werden. Das entspräche einer reifen spirituellen Liebe und Partnerschaft. Der wichtigste „Partner“ ist das eigene Höhere Selbst, was die Beziehung zu einem menschlichen Lebenspartner keineswegs ausschließt. Solche Beziehungen spielen sich dann aber auf andere Weise als üblich ab. Manche suchen z.B. einen Seelenpartner oder die Zwillingsseele.

Spirituelle Liebe schließt weder Sexualität noch emotionale Gefühle aus, sondern integriert sie vielmehr ganzheitlich. Als integrierte Teile stehen sie allerdings unter dem führenden Einfluss des Spirituellen, das Sexualität und Gefühle höherhebt. Ein wirklich spiritueller Mensch kann also ohne weiteres Sexualität genießen und ebenso emotionale Gefühle zeigen. Er lebt aber beides auf eine höhere Weise, so dass z.B. reiner Bumssex und emotionale Abhängigkeit nicht ins Repertoire gehören.


Bedingungslosigkeit und Nächstenliebe

Spirituelle Liebe erreicht einen gewissen Grad an Bedingungslosigkeit. Eigentlich erwarten wir immer irgendeine Gegenleistung und stellen Bedingungen. Der andere muss z.B. bestimmte Eigenschaften haben oder ein bestimmtes Aussehen. Außerdem soll er unsere Zuwendung gefälligst erwidern, uns mindestens genauso viel lieben. Man erwartet emotionale Gegenleistungen, wie bei einem „Geschäft“, denn man hat schließlich Gefühle „investiert“. Und Investitionen müssen etwas abwerfen.

Mutterliebe für das Baby könnte der Prototyp bedingungsloser Liebe sein. Wirklich selbstehrliche Mütter müssen aber zugeben, dass sie die Liebe des Kindes als Gegenleistung erwarten. Und anders als beim Partner können sie sich dessen auch ziemlich sicher sein.

Zur Spiritualitätsliebe gehört z.B. die Nächstenliebe. Wahre Nächstenliebe betrachtet jeden als potentiell „Nächsten“, nicht nur Partner, Angehörige und Freunde. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die karmische Liebe sehr stark auf eine bestimmte Person. Nächstenliebe beruht auf nicht-egoistischer Selbstliebe, denn wie heißt es in der Bibel: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“ Man kann immer nur geben, was man hat. Das Helfersyndom vieler sozial Berufstätiger weist auf zu wenig Selbstliebe hin.

                 
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Wenn Funken sprühen: emotionale Gefühlsliebe



Nichts ist wichtiger als die emotionale Liebe, denn nichts rüttelt uns mehr durch als die enorme Macht der Gefühle. Ihre eigentliche Chance besteht in der Selbsterkenntnis durch Rücknahme von sog. Übertragungen.


Was ist Liebe – wenn die Funken sprühen

Bei der Frage „was ist Liebe“ denken die meisten an Gefühle und Emotionen. Verliebtheit, Schwärmerei, Sehnsucht und rosarote Brille stehen auf der anderen Seite Liebeskummer, Eifersucht, Rache und Angst gegenüber. Himmelhoch-jauchzend und zu Tode betrübt, eine Achterbahn der Gefühle, die prickelnd und aufregend das Herz schneller schlagen lässt. Die Funken sprühen und wie ein heftiges Strohfeuer verglüht die emotionale Gefühlsliebe meist schnell wieder, weicht dem Alltag mit seiner Routine.

Im Gegensatz zur Spiritualitätsliebe springt die emotionale Liebe nur sehr selektiv bei ganz bestimmten Merkmalen an. Der geliebte Mensch muss ganz bestimmte Eigenschaften und körperliche Merkmale aufweisen. Das kann z.B. der Typ „blond und blauäugig“ sein oder „charmant und zartfühlend“, der männlich-starke Beschützer usw. Solche Typ-Fixierungen beruhen auf etwas, das die Psychologie als Übertragung oder Projektion bezeichnet.


Die Macht der Gefühle

Projektion bedeutet, dass der emotional Liebende am (potentiellen) Partner Eigenschaften und Merkmale liebt, die er „irgendwie“ eigentlich selbst hätte! Bei sich selbst nimmt er sie aber nicht wahr. Beim Anderen sieht er sie umso deutlicher und findet sie dort ganz toll, zumindest faszinierend. In jedem Falle weckt es starke Emotionen. Häufig trifft hier das Sprichwort zu „Gegensätze ziehen sich an“, denn das geliebte Merkmal beim Anderen wird oft als gegensätzlich angesehen.

Wenn Sie bei Ihrer Partnersuche nach einem bestimmten Typ suchen, dann suchen Sie also eigentlich einen Teil von sich selbst. Das klingt vielleicht etwas seltsam, aber Projektion und dessen Rücknahme ist eine enorm wichtige Entwicklungschance der Partnersuche und Partnerschaft. Niemand kommt an Erfahrungen mit der emotionalen Liebe vorbei.

Nichts berührt und beeinflusst uns im Guten wie im Schlechten mehr als unsere Gefühle. Sie verleihen uns Flügel oder machen uns zu Straftätern. Die meisten Menschen im Westen glauben, mit ihrem rationalen Verstand alles gut unter Kontrolle zu haben. In Wahrheit hängt unser rationaler Verstand sehr viel mehr am Gängelband der Gefühle, als wir uns eingestehen möchten. Kein Wunder, dass destruktive Gefühle Hauptakteur für eine karmische Liebe sind.

                 
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Karmische Liebe und Beziehung



Eine karmische Liebe fordert die Beteiligten mit Nachdruck auf, intensive Erfahrungen aus früheren Leben aufzuarbeiten. Um das hohe Entwicklungspotential ausschöpfen zu können, braucht es Selbstehrlichkeit.


Was ist karmische Liebe?

Eine karmische Liebe besteht zwischen zwei Menschen, die in einem früheren Leben intensive Erfahrungen geteilt haben. Deren Bewältigung birgt besonders großes Entwicklungspotential. Meist ging es um eine Mann-Frau-Beziehung, also um eine Partnerschaft, Ehe oder Affäre. Andere Beziehungen, z.B. zwischen Eltern und Kinder, können jedoch ebenfalls eine karmische Beziehung begründen.

Haben Sie eine ungefähre Vorstellung davon, wie Karma entsteht? Zwei Menschen hatten sehr intensive und/oder lange Zeit andauernde gemeinsame Erlebnisse. Diese Erfahrungen und Erlebnisse hinterlassen prägende, tiefe Spuren. Die beiden verbindet also ein starkes Muster, z.B. ein bestimmtes Täter-Opfer-Schema. Energetisch gesehen bilden sich feinstoffliche „Nabelschnüre“, die nach dem Tod erhalten bleiben.

Eine karmische Liebe bzw. Beziehung muss nicht zwangsläufigt bedeuten, dass man sich schlimme Dinge angetan hat, z.B. emotionaler oder sexueller Missbrauch. Entscheidend ist das Vorliegen einer intensiven, irgendwie destruktiven Bindung aneinander. Solche unguten Klebstoff-Beziehungen haben viele Gesichter: besitzergreifende Eltern, Sexsucht und andere gemeinsame Süchte, gewaltsame Konflikte, nicht voneinander loskommen, emotionale Abhängigkeit, starke Eifersucht, Hass-Liebe.

Wie die Beispiele zeigen, resultiert eine karmische Liebe vor allem aus einer schwierigen emotionalen und körperlichen Liebe, sprich Sexualität.


Die Karma-Beziehung wird gerne verwechselt

Nicht wenige verwechseln das Wiedertreffen einer Karma-Beziehung mit dem Treffen der Zwillingsseele oder einer Seelenverwandtschaft. Spirituell Suchende neigen bisweilen dazu, einer karmischen Herausforderung ein angenehmeres spirituelles Mäntelchen umzuhängen. Auf diese Weise beschönigen manche eine karmische Liebe als „schwierige“ spirituelle Zwillingsseelen-Beziehung.

Häufig kommen außerdem bislang noch nie erlebte energetische und außersinnliche Phänomene dazu, die etwas Magisch-Faszinierendes haben. Die Betreffenden tun sich schwer, diese Dinge einzuordnen und suchen Hilfe in der Esoterik. Was eigentlich eine karmische Liebe ist, verklärt der eher realitätsflüchtige Esoterik-Markt dann als spirituelle Zwillingsseele oder Seelenverwandtschaft.

Erlebnisse von z.B. Telepathie oder Fernspüren des Anderen haben aber nichts mit spiritueller Seelenliebe zu tun. Genauso wenig, wie ein echter Magier ein Heiliger ist. Wenn Heilige in der Geschichte oft Wunder vollbrachten, heißt das noch lange nicht, dass umgekehrt jeder mit besonderen Fähigkeiten spirituell lieben kann oder erleuchtet ist. Von Hochstaplern und Selbsttäuschungen mal ganz abgesehen.

                 
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Sexualität und Spiritualität, ein heißes Eisen?



Die Höherverwandlung der sexuellen Energie stellt eine gute, wenngleich schwierig umzusetzende Alternative für spirituelle Menschen dar. Vieles spricht für eine gelebte, aber „durch Liebe erhobene“ Sexualität.

Sind Sexualität und spirituelle Liebe miteinander vereinbar oder ist es besser, die sexuelle Energie durch Enthaltsamkeit und Übungen in die höheren Energiezentren (Chakren) zu lenken? In jeder Partnerschaft spielt Sex eine wichtige Rolle. Wie sieht das Sexualleben in einer spirituellen Partnerschaft aus? Bedeutet Spiritualität, sich körperliche Freuden zu verkneifen und vielleicht Ersatzbefriedigungen zu suchen?


Die sexuelle Energie höherverwandeln?

Grundsätzlich kann jeder durch disziplinierte Enthaltsamkeit und Übungen, z.B. Kundalini Yoga, seine sexuelle Energie in höhere Kanäle lenken. Die höherverwandelte Energie beschert viele neue Geschenke: Von einfacher Lebensfreude und körperlichem Elan über geistig-schöpferische Fähigkeiten bis hin zu übersinnlichen Wahrnehmungen. Viele Mythen und nächtliche Sexträume thematisieren solche Verwandlungen. Oft geht es dabei um sich verwandelnde Tiere, z.B. Schlange/Adler, Raupe/Schmetterling usw.

Allein die feste Absicht und ein paar Übungen bewirken noch keine Energie-Transformation. Zwei Dinge sind wichtig. Erstens, die Höherverwandlung darf mit keiner Verdrängung sexueller Wünsche einhergehen. Gefragt ist eine kontrollierte „Zügelung“ bewusst wahrgenommener Wünsche, nicht deren Verdrängung. Was Verdrängung anrichten kann, zeigt die katholische Kirche und ihr sexueller Missbrauch von Kindern durch Geistliche. Verdrängte sexuelle Energie kann außerdem zu Krankheiten führen.

Zweitens, die Verwandlung ist ein längerer Prozess, der parallel mit der gesamten geistig-seelischen Entwicklung verlaufen muss. Kaum jemand aus der Kundalini/Tantra-Szene weiß es bzw. will es wissen: Eine ausschließlich energetische Transformation der sexuellen Energie, ohne begleitende innere Prozesse, funktioniert nicht. Übungseifer kann keine innere „Höherverwandlung“ bzw. Entwicklung ersetzen. Wer z.B. sexuell missbraucht wurde, der wird die nötige innere Aufarbeitung nicht mit Kundalini Yoga umgehen können.


Was ist Liebe – Sexualität „höherheben“

Übungen, ob Kundalini Yoga oder andere, sind deshalb nicht sinnlos, aber innere Entwicklungen sollten folgen und diese brauchen Zeit. Ahnen Sie, welcher Aspekt der inneren Veränderung die sexuell-energetische Entwicklung ganz besonders vorantreibt? Die Entwicklung der Liebe bzw. Liebesfähigkeit! Der Kreis zu unserer Ausgangsfrage „Was ist Liebe“ schließt sich.

Das größte Entwicklungspotential für Liebe und Partnerschaft hat eine karmische Liebe bzw. eine karmische Beziehung. Folglich kann gerade eine karmische Liebesbeziehung die Höherverwandlung der sexuellen Energie am meisten voranbringen. Allerdings ist das leichter gesagt als getan.

Ob in einer Beziehung oder als Single, Spiritualität schließt Sexualität keineswegs aus. Sex muss das Spirituelle keineswegs "runterziehen", nämlich dann, wenn es genau umgekehrt läuft: Ein spiritueller Mensch integriert und lebt seine körperliche Sexualität, aber zieht diese hoch, erhebt sie. Wie das aussieht? Es ist liebevoller Sex, der sich nicht nur körperlich hingibt. Die Liebe führt den Körper und dessen Bedürfnisse, nicht umgekehrt. Geht es nur um sexuelle Befriedigung oder ungelöste karmische Liebe, dann dominiert der körperliche Trieb alles andere.

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