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Spiritualität, Liebe, Partnerschaft und Sexualität

Liebe, Sex und Spiritualität

Göttliche Liebe – mehr als Spiritualität plus Liebe


Spirituelle Liebe – mit und ohne Partner


Emotionale Liebe – normale Partnersuche und Partnerschaft


Körperliche Liebe – Sexualität und Spiritualität




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Göttliche Liebe – mehr als Spiritualität plus Liebe


Gott liebt alles und jeden in gleicher Weise, unter allen Umständen und ohne jede Bedingung. Göttliche Liebe ist ein unrealistischer Maßstab für menschliche Partnerschaft und Spiritualität.

Aus menschlicher Perspektive ist eine solche bedingungs- und unterschiedslose Liebe kaum nachzuvollziehen, denn Mensch sein heißt individuelle Vorlieben und Prägungen zu besitzen. Die nachfolgend beschriebene göttliche Liebe ist daher auch kein Maßstab für die spirituelle Partnersuche bzw. Partnerschaft eines Menschen oder für die übliche Spiritualität.

Göttliche Liebe ist wie die Sonne, sie scheint immer und für jeden, für den Heiligen und Mörder gleichermaßen. Sie spendet Licht, Wärme und Leben und zwar jederzeit, auch nachts oder bei einer vollständigen Wolkendecke. Die Frage ist, ob wir die Sonne bzw. Gott wahrnehmen. Meist wenden wir uns unbewusst ab, so wie sich die Erde nachts von der Sonne wegdreht. Oder eine Schicht aus ungeeigneten und unspirituellen Glaubenssätzen und Gefühlsmustern verdeckt wie eine Wolkenschicht die Sicht. Die Sonne jedoch scheint immer und genauso verhält es sich mit göttlicher Liebe. Es sind "nur" unsere Wahrnehmungsinstrumente getrübt, allen voran unsere eigene Spiritualität und spirituelle Liebe.

Diese göttliche Liebe ist keine Eigenschaft von Gott, so wie Menschen Eigenschaften haben, sondern ein dauernder Seinszustand. Gott kann gar nicht anders, "er" ist einfach so. Gott bestand (besteht) aus so viel Liebe, dass er gar nicht wusste, wohin damit und aus dieser "Not" heraus entstand die Schöpfung, die noch immer ein Teil und Ausdruck seiner Liebe ist.

Das alles ist kaum praxisrelevant für das menschliche Leben, für Partnerschaft und Liebe zwischen zwei Menschen, selbst wenn sie sich der Spiritualität verschrieben haben. Allenfalls mag sich Spiritualität daran ein nicht erreichbares Vorbild nehmen. Göttliche Liebe lässt sich nur ansatzweise erfahren und erahnen, wenn man selbst zu einem Sonnenstrahl wird, was der Idealfall der spirituellen Liebe und Partnerschaft ist. Dann ist man eins mit dem bestmöglichen Partner, dem eigenen Höheren Selbst und eine etwaige spirituelle Partnersuche ist beendet.

                 
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Spirituelle Liebe – mit und ohne Partner


Spirituelle Liebe ist die menschliche und menschenmögliche Version der göttlichen Liebe. Sie strebt nach Selbst-Werdung und Transzendenz des Ich. Erkennbar ist sie an Nächstenliebe, einem gewissen Grad an Bedingungslosigeit und ihrem umfassenden, nicht-selektiven Charakter. Sie kann, muss aber nicht in einer bestimmten Partnerschaft – zwei spirituelle Partner in einer Beziehung – zum Ausdruck kommen.

Nächstenliebe ist ein Ausdruck und Bestandteil spiritueller Liebe. Wahre Nächstenliebe betrachtet jeden als seinen Nächsten, jeden, der der Liebe gerade bedarf, nicht nur Partner und Angehörige. Anders formuliert, es werden über die Nächstenliebe viele Menschen zum möglichen Partner für eine spirituelle Partnerschaft, nicht nur der eine spirituelle (Liebes-) Partner. Das Gegenteil wäre die karmische Liebe (siehe unten), die exklusiv sehr stark an eine bestimmte Person gebunden ist.
Voraussetzung für wahre Nächstenliebe ist Selbstliebe, denn wie heißt es in der Bibel: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Man kann immer nur geben, was man hat. Eine Geldspende aus Schuldgefühl oder um Anerkennung zu erhalten, ist daher keine Nächstenliebe. Da unbewusst solche oder ähnliche Motive fast immer vorliegen, ist eine reine Nächstenliebe entgegen dem Anschein in Wahrheit sehr selten.

Spirituelle Liebe erreicht einen höheren Grad an Bedingungslosigkeit. Ehrlich betrachtet ist Liebe fast immer an irgendwelche Bedingungen gebunden, meist irgendeine Form der Bedürfnisbefriedigung, für die im Gegenzug dann "geliebt" wird. Oft braucht Liebe z.B. das Vorhandensein bestimmter, von einem selbst geschätzter Eigenschaften beim Partner. Eine spirituelle Liebe bzw. Partnerschaft ist aber kein solches Geschäft, denn Spiritualität stellt keine solchen Bedingungen. Mutterliebe für das Baby könnte der Prototyp bedingungsloser Liebe sein, doch psychologisch betrachtet erhofft sich eine Mutter häufig die Liebe des Kindes als Gegenleistung und kann sich dessen anders als beim Partner auch ziemlich sicher sein.

Die göttliche Liebe sagt: "Ich gab dir den freien Willen und damit die freie Wahl zu tun, was dir beliebt und jegliche Erfahrung zu sammeln. Ob du nun die Menschheit rettest oder einen Planeten in die Luft sprengst, ich liebe dich so oder so in gleicher Weise." In menschliche Maßstäbe, als spirituelle Liebe übersetzt, bedeutet Bedingungslosigkeit demgegenüber ein grundsätzliches Akzeptieren alles Unliebsamen, ohne negative Reaktion wie z.B. Wut oder Strafe. Spiritualität bzw. spirituelle Liebe kennt durchaus Unliebsames und es ist völlig o.k., z.B. gegen seine Regierung oder die Todesstrafe zu sein, trotzdem kann sie aber das Abgelehnte als Realität akzeptieren, ohne deswegen zornerfüllt auf die Straße zu gehen oder Emotionen verdrängen zu müssen. Wenn, dann antwortet sie auf Missstände und negative Gefühle nicht auf gleicher Ebene.

Spirituelle Liebe wurzelt in den höheren, geistigen Ebenen (im spirituellen Herz), umfasst und integriert aber auch Gefühle bzw. Emotionen (Emotionalkörper) und den physischen Körper. Dieser ganzheitlich-umfassende Charakter ist typisch für spirituelle Liebe, bezogen auf die spirituelle Partnerschaft mit dem "einen" Partner ebenso wie auf andere Menschen.
Ein spiritueller Meister, der nicht gelegentlich mal in der Lage ist, jemanden zu umarmen und damit Liebe körperlich und emotional auszudrücken, weil es ihm unangenehm ist, der ist eben kein spiritueller Meister oder Guru. Selbst wenn er durch den Raum schweben und Telekinese kann. Ein echter spiritueller Meister, der Spiritualität wirklich lebt, wird zwar nicht ständig andere abknutschen wollen und Sex wird keine dominante Rolle spielen, da er nicht im Körper und Emotionalkörper verwurzelt ist. Doch er kann es und wenn er es tut, dann bringt er spirituelle Energien mit ein und erhebt Körper und Emotionalkörper dadurch.

Spirituelle Liebe kennt auch die unerlösten Aspekte des Körpers und der Emotionen und schließt diese mit ein. Eine solche alle menschlichen Bedürfnisse und Tiefen umfassende Liebe ist m.E. die höchste Form von Spiritualität und spiritueller Liebe bzw. Partnerschaft: Je höher und spiritueller jemand ist, desto tiefer und Tieferes kann er lieben. Jesus verkörperte diese Liebe. Er saß nicht den ganzen Tag im Tempel und philosophierte dort mit Priestern und der "upper class". Er zog vielmehr mit seinen Jüngern durch das Land, einfachen Leuten aus dem Volk. Er konnte auch mal wütend werden und Gefühle zeigen, wenn z.B. der Tempel als Ort für Handel und Geldwechsel missbraucht wurde. Er nahm die Menschen mit ihren Schwächen an und ging offenen Herzens auf die Ausgestoßenen der Gesellschaft zu. Die Szene mit der Fußwaschung seiner Jünger bringt diese Art der hohen Liebe, die auch das Menschlich-Niedrige umfasst, schön zum Ausdruck.

                 
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Emotionale Liebe – normale Partnersuche und Partnerschaft


Emotionale Liebe ist die typische, verbreitete Form der Liebe. Sie hat positive und negative Ausprägungen. Partnerschaft und Partnersuche mit emotionaler Liebe beruhen auf Projektion.

Emotionale Liebe ist durch Gefühle und Emotionen geprägt. Verliebtheit, Schwärmerei und Sehnsucht, aber auch negative Gefühle wie Eifersucht, Rache und Angst kennzeichnen sie. Psychologisch gesehen beruht emotionale Liebe auf Projektion, d.h., man liebt Eigenschaften, die bei einem selbst vorhanden, dort aber verdrängt sind. Zusätzlich sind diese Persönlichkeitsseiten mit positiven Gefühlen aufgeladen, die ins Negative umschlagen können. Wenn Sie auf Partnersuche sind – siehe bei Partnersuche & Dualseelen – und dabei einen bestimmten Typ suchen, dann suchen Sie eigentlich einen Teil von sich selbst. Klingt vielleicht seltsam, ist aber ein zentrales Grundprinzip der Partnersuche und Partnerschaft. Wenn Sie dann einen entsprechenden Partner finden und sich verlieben, dann lieben Sie eigentlich einen Teil von sich selbst, aber äußerlich in Gestalt des Partners.

Emotionale Liebe ist im Gegensatz zu spiritueller Liebe sehr selektiv und stark an vor allem psychische und körperliche Bedingungen geknüpft, das kann z.B. das Schema "blond und blauäugig" sein oder "charmant und zartfühlend". Die Spielarten emotional geprägter Partnerschaft und Partnersuche sind vielfältig und sie alle zeigen Kennzeichen, die untypisch für Spiritualität und spirituelle Partnerschaft wären.

                 
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Körperliche Liebe – Sexualität und Spiritualität


Sex und Spiritualität sind durchaus vereinbar. Sexualität und sexuelle Energie können bei spirituellen Menschen auf nicht-körperliche Weise ausgelebt werden, z.B. geistig-schöpferisch. Beim Versuch der willentlichen Hochleitung und Transformierung der sexuellen Energie besteht die Gefahr der Verdrängung sexueller Wünsche und Bedürfnisse.

Sind Sexualität und Spiritualität miteinander vereinbar oder lebt ein spiritueller Mensch weitestgehend ohne Sexualität und versucht stattdessen, die sexuelle Energie zu transformieren und in die höheren Energiezentren (Chakren) zu lenken? In jeder Partnerschaft spielt Sex eine wichtige Rolle, wie ist es, wenn es zwei spirituelle Partner sind, also Spiritualität mit ins Spiel kommt?

Tendentiell leben spirituelle Menschen tatsächlich ihre sexuelle Energie nicht genital aus, sondern auf andere Art und Weise, ob nun willentlich mit Hilfe bestimmter Übungen oder ganz natürlich ohne. Die Form, in der sich die sexuelle Energie dann zeigt, muss nicht augenscheinlich etwas mit Spiritualität zu tun haben. In höhere Kanäle gelenkt kann die sexuelle Energie mit ihrer enormen Schöpferkraft ungewöhnliche Leistungen und Erfahrungen bescheren. Das geht von einfacher Lebensfreude und körperlichen Elan über geistig-schöpferische Fähigkeiten bis hin zu übersinnlichen Erfahrungen und Einheitserlebnissen mit universaler Liebe.

Wenn es gelingt – und es gelingt nur sehr wenigen –, ist eine solche Transformierung sicher eine gute Idee. Die Gefahr dabei ist, dass sexuelle Bedürfnisse verdrängt werden, wenn der Betreffende sich diese vorher nicht bewusst gemacht und ausgelebt hat. Genau das geschieht durch das Zölibat bei Geistlichen. Wobei sich Verdrängungen nicht nur bei Geistlichen letztlich doch auf die eine oder andere Weise Luft machen, z.B. als fehlgeleitete nicht-sexuelle Leidenschaften oder Krankheit.

Wenn und soweit spirituelle Menschen Sex haben, muss dieser sie nicht zwangsläufig "herunterziehen". Das geschieht nur dann, wenn es ein rein genitaler Sex ist. Im Idealfall sind jedoch auch Gefühle, das Herz und die spirituelle Liebe beteiligt. Dadurch wird die rein geschlechtliche Triebkraft in höhere Liebe und Ausdrucksformen verwandelt. Die körperlichen Bedürfnisse stehen nicht mehr im Vordergrund. Das kann z.B. beim Tantra geschehen und im seltenen Idealfall einen kosmischen Orgasmus (ja, das gibt es tatsächlich) bzw. ein Einheitserlebnis ermöglichen.

Eine karmische Liebe bedeutet, dass starke Bindungen aus einem irgendwie gearteten Missbrauch körperlicher und emotionaler Liebe in früheren Leben entstanden sind. Diese Bindungen führen zu meist extremen Gefühlen, das reicht von Glückseligkeitsgefühlen und dem vermeintlichen Gefundenhaben der Zwillingsseele bis hin zu tiefem Hass. Hass-Liebe ist typisch für eine karmische Liebe. Eine stets angenehme und in vielen Leben ausgelebte Liebe könnte man durchaus ebenfalls als karmische Liebe bezeichnen: Sie wird zur Folge haben, dass eine starke Bindung an nur eine bestimmte Seele erfolgt. Irgendwann wird es die seelische Entwicklung erfordern, andere Partner zu erwählen oder ohne Partner zu leben. Das wird dann sehr schwierig.


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