Spirituelle Psychotherapie gibt es nichtSpirituelle Psychotherapie von Jung als rühmliche AusnahmeSpirituelle Krise meistern |
![]()
|
Spirituelle Psychotherapie gibt es nichtObwohl Psychotherapie und Psychologie angesichts ihrer geistig-seelischen Orientierung Spiritualität aufweisen könnten, ist dies faktisch fast nie der Fall. Wissenschaftlich geprägte Psychologie und Rationalität lassen keinen Raum für eine spirituelle Psychotherapie. Innerhalb der Medizin – siehe bei spirituelle Medizin, Psychosomatik – sollte Psychotherapie und daneben ebenso die nicht zur Medizin gehörende Psychologie theoretisch gute Chancen haben, Spiritualität zu integrieren und konstruktiv einzusetzen. Der Grund hierfür ist ganz einfach der, dass Psychotherapie und Psychologie nicht körperlich orientiert sind, sondern sich mit der Geist/Seele-Einheit befassen. Die übliche Psychotherapie ist deswegen aber leider noch nicht spirituell, sie ist in der Tat sogar ziemlich weit davon entfernt, eine spirituelle Psychotherapie zu sein. Und die Psychologie lässt Spiritualität in mindestens gleichem Maße vermissen. Angesichts der schon erwähnten Beschäftigung mit der Geist/Seele-Einheit ist dieser Mangel an Spiritualität ein wenig überraschend. Eigentlich sollte die Existenz spirituell geprägter Psychotherapie relativ naheliegend sein und zumindest vereinzelt vorkommen. Andererseits ist Spiritualität im großen Gebiet der Geist/Seele/Psyche nur ein Teilbereich, eben gerade der, der für Psychotherapie und Psychologie am wenigstens von Interesse ist. Die nicht-körperliche Geist/Seele-Einheit besteht nämlich aus drei identifizierbaren Teilen: Der denkende rationale Verstand und das Mentale, dann die Seele bzw. Psyche mit ihren Gefühlen, Emotionen und Verhaltensmustern und schließlich die Spiritualität im engeren Sinne als das Geistliche, im Gegensatz zum verstandesmäßig Geistig-Mentalen. Die Psychotherapie und noch mehr die Psychologie befassen sich nun aber lediglich auf eher rational-wissenschaftliche und verstandesgeprägte Weise mit der Seele bzw. Psyche der Patienten. Manche Psychotherapie, z.B. die Gesprächspsychotherapie, nutzt über den Verstand hinaus auch noch ganz betont das Einfühlungsvermögen (sogenannte Empathie). Sicherlich ist es auch so, dass die Gefühle bzw. Psyche des Therapeuten generell eine Rolle für die Psychotherapie spielen (Stichwort Therapeut/Klienten-Beziehung). Auf Seiten des Klienten soll bei einer Psychotherapie wiederum durch Erkenntnis und Einsicht neben seinen Gefühlen auch der Verstand integriert werden. Das alles wären so die wichtigsten Aspekte zur Verwendung der dreiteiligen Geist/Seele-Einheit in der Praxis und von Spiritualität ist da nichts zu erkennen. Es lässt sich also feststellen, dass auf beiden Seiten, bei Therapeut und Patient, Verstand und Psyche aktiv werden, die Spiritualität aber bleibt konsequent außen vor. Spirituelle Aspekte sind in keiner Weise erkennbar. Weder bei den eingesetzten Psychotherapie-Mitteln noch bei Gegenstand und Ziel dieser Mittel scheint Spiritualität vonnöten. Eine spirituelle Psychotherapie und ganzheitliche, auch spirituelle Heilung, die den fehlenden spirituellen Aspekt berücksichtigt, ist daher nicht in Sicht. Letztlich ist dieser Umstand Ausdruck der Dominanz der Wissenschaftsgläubigkeit unserer Gesellschaft. |
|
| nach oben |
Spirituelle Psychotherapie von Jung als rühmliche AusnahmeC.G. Jung und seine Analytische Psychologie bzw. Psychotherapie ist unter den anerkannten Psychotherapie-Verfahren die einzige, die sich mit Fug und Recht spirituelle Psychotherapie nennen darf. Die gängigen Psychotherapie-Verfahren sind also nicht spirituell orientiert, jedoch gibt es eine einzige Ausnahme, die inoffiziell als spirituell bezeichnet werden kann. Diese Ausnahme innerhalb der anerkannten Psychotherapie-Verfahren mit substantieller Spiritualität ist die Analytische Psychologie bzw. Psychotherapie nach C.G. Jung. Jung, einer der Nachfolger Freuds, hat anders als der berühmte Begründer der Psychoanalyse Religion und Spiritualität zu einer zentralen Komponente seiner Psychotherapie gemacht. Damit wurde und ist die Therapie nach C.G. Jung auch heute noch eine spirituelle Psychotherapie auf psychoanalytischen Wurzeln. Jung war zwar kein Anhänger der Institution Kirche, er war jedoch ein überzeugter Sympathisant insbesondere der östlichen Religionen. Er erkannte die immense Bedeutung von Religion und Spiritualität für die geistig-seelische Gesundheit und Entwicklung des Menschen und integrierte sie konsequent. Sein Horizont war weit genug, Religion und Spiritualität mit Psychologie zu verbinden. Das Konzept der Selbst-Verwirklichung mit dem Selbst als dem Ganzheitlich-Vollständigen und letztlich Göttlichen in uns entstammt C.G. Jung. Seine Psychotherapie ist wohl die einzig anerkannte, die sich zu Recht als spirituelle Psychotherapie bezeichnen darf, wenngleich das keine offizielle Bezeichnung ist. Für Jung war jede psychische Störung unter anderem Ausdruck eines verloren gegangenen höheren Lebenssinnes, der durch die wiederhergestellte Verbindung zum Selbst geheilt werden kann. Krankheit ist in seiner Lehre daher immer auch eine spirituelle Krise bzw. Heilungskrise; eine Störung, die geistig-seelische Entwicklung und spirituelles Wachstum als Chance und Herausforderung in sich birgt. Durch seine spirituelle Psychotherapie hat er das geleistet, was eigentlich die Aufgabe kirchlich Geistlicher wäre, nämlich zum "Pontifex" (Brückenbauer zu Gott) für andere zu werden. Seine Arbeit ist ein Paradebeispiel dafür, wie sehr Psychotherapie und Spiritualität eigentlich zusammenhängen und konstruktiv ineinander greifen. |
|
Spirituelle Krise meisternEine spirituelle Krise ist das Paradebeispiel für die Vermischung von spirituellen und psychologischen Schwierigkeiten. Dementsprechend eignen sich als Unterstützung Psychotherapien und Beratungsmethoden, die ebenfalls beide Aspekte in sich vereinen. Eine spirituelle Krise erleben, d.h., seinen Glauben an Gott zu verlieren oder sich seiner Liebe nicht mehr für wert finden. Manche erleiden Schicksalsschläge, die sie nicht mit ihrem Glauben vereinbaren können und wenden sich so vehement von Gott und ihrer Religion ab, wie sie ihr vorher zugetan waren. Andere wenden sich besonders intensiv Gott zu, doch finden dennoch keinen Trost oder auffangende Hand und zweifeln an sich selbst. Häufig werden die großen Sinnfragen gestellt, wie "wozu lebe ich", "wozu bin ich hier" oder "was will Gott von mir"? In all diesen Fällen gehen mit den spirituellen Themen und Fragen große und tiefe Gefühlsschwankungen einher. Spirituelle Krisen gehen unmvermeidlich mit psychologischen Schwierigkeiten einher, wie letztlich jede Krise. Jede Krise ist eine Umbruchssituation, die noch nicht bewältigt ist. Und wie jede Krise birgt auch die spirituelle Krise großes Entwicklungsspotential, in psychologischer und spiritueller Hinsicht. Es liegt nahe, in einer spirituellen Krise eine Form der Hilfe zu suchen, die beide Aspekte vereint. So wie es eben z.B. die Psychotherapie nach Jung macht oder ähnliche Formen der Seelsorge und Beratung. Sie können sich weiter über spirituelle Lebensberatung bzw. esoterische Lebensberatung informieren oder über diverse andere spirituelle Themen bei den nachfolgenden internen Links. |
|
| nach oben ******************************************************************** |
|
| Mehr Information zum Thema Spiritualität innerhalb meiner Website gibt es hier: Zur Startseite * Kurz vorgestellt * Was ist Spiritualität ? * Spiritualität Beratung * Esoterik & Selbsterkenntnis Beratung & Esoterik * Spirituelle Liebe, Sex * Spirituelle Entwicklung, Partnerschaft * Spirituelle Partnersuche Spiritualität Therapie * Heiler Wunderheilung * Esoterische, spirituelle Astrologie *  Spiritualität & Kirche Höheres Selbst * Beratung Telefonberatung – Angebot * Kontakt/Impressum Copyright©2007, M. Dierks, letzte Änderung 02/2010 Copyscape ermittelt Texte-Klau, mit der Folge kostenpflichtiger Abmahnung wegen Urheberrechts-Verletzung. |