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Astrologie, Esoterik und Spiritualität

esoterische Astrologie und spirituelle Horoskop

Esoterische Astrologie kontra Sterneneinflüsse


Esoterische Astrologie durch Analogiegesetz


Esoterik, Astrologie und Kommerz


Spiritualität + Astrologie = spirituelle Astrologie ?


Selbsterkenntnis + Transzendenz = Spiritualität






Horoskop, Horoskope, EsoterikSpirituelle, esoterische Astrologie




 

Esoterische Astrologie kontra Sterneneinflüsse


Dass Astrologie funktioniert, hat nichts mit Sterneneinflüssen zu tun, da solche Einflüsse nicht existieren. Astrologie beruht nicht auf dem Prinzip von Ursache und Wirkung, sondern auf dem Analogiegesetz aus der Esoterik. In diesem Sinne liegt grundsätzlich immer esoterische Astrologie vor, unabhängig von der Anwendung.

Für manche Astrologen ist Astrologie eine traditionelle esoterische Disziplin und einige schreiben sich sogar ganz bewusst und explizit esoterische Astrologie auf die Fahne. Für andere wiederum hat Astrologie gar nichts mit Esoterik zu tun. Sie glauben, bei ihrer Arbeit mit dem Horoskop ganz ohne Esoterik auskommen zu können.
Wer sich näher mit Astrologie und Horoskope befasst, der wird entsprechend dem Wesen und der Definition von Esoterik nicht umhin können, der Astrologie esoterischen Charakter zuzuschreiben. Selbst dann, wenn es um psychologische Astrologie, Firmenhoroskope oder Ereignisprognosen geht. Der Grund hierfür liegt in der Funktionsweise von Astrologie, also ihrem Erklärungsmodell.

Astrologie erklärt sich nicht über angebliche Einflüsse der Sterne und Planeten, z.B. physikalischer Art. Dafür gibt es außer beim Mond nicht die geringsten Anhaltspunkte und zu Recht lachen Astronomen und andere Rationalisten darüber. Selbst wenn es trotz der ungeheuren Entfernungen nachweisbare Effekte gäbe, so würden diese global sein und zeitlich weitgehend konstant. Zwei Horoskope bzw. Geburten, die nur eine Stunde oder 1000 Kilometer auseinander liegen, sind aber astrologisch gesehen schon unterschiedlich!

Astrologie funktioniert ganz anders, nämlich nach einem esoterischen Gesetz, dem sogenannten Analogiegesetz. Und deswegen liegt eigentlich immer esoterische Astrologie vor, unabhängig davon, wie man sie nutzt. Dieses Analogiegesetz zu verstehen, ist allerdings recht ungewohnt und nicht leicht für unsere Art des Denkens und Wahrnehmens.
Wir sind es gewohnt und werden von Kindesbeinen an darauf trainiert, kausal, linear und rational-logisch zu denken. Alles unterliegt dem Prinzip von direkter Ursache und Wirkung. Diese Art des Denkens und Wahrnehmens entspricht der linken Gehirnhälfte und sie erfährt in der Welt der Wissenschaft ihren zweifelhaften (weil einseitig übertriebenen) Höhepunkt. Wenn Sie sich z.B. einen Virus einfangen, dann kann Ihnen jeder naturwissenschaftlich ausgebildete Arzt im Sinne von Ursache und Wirkung genau erklären und beweisen, was alles und warum der Reihe nach passiert.

                 
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Esoterische Astrologie durch Analogiegesetz


Eines der Lebensgesetze aus der Esoterik liefert das Erklärungsmodell für Astrologie, nämlich das Analogiegesetz "Wie oben – so unten". Die analoge Denkweise erkennt nicht-zufällige Zusammenhänge, die aber gerade nicht auf das übliche Ursachendenken zurückgreifen.

Astrologie erklärt sich nicht über die oben beschriebene Art des wissenschaftlichen Denkens, sondern über das Analogiegesetz aus der Esoterik "Wie oben – so unten". Es ist auch bekannt als hermetisches Gesetz, benannt nach Hermes Trismegistos. Dabei wird einfach von einer bestimmten Ebene auf eine andere geschlossen, ganz ohne kausale Ursachen zu bemühen. Trotz des Fehlens irgendwelcher üblicher Ursachen existiert ein sinnvoller, nicht-zufälliger Zusammenhang. Man spricht auch von Synchronizität. Diese Art des Denkens und Wahrnehmens findet in der rechten Gehirnhälfte statt, die für ganzheitliche Wahrnehmung, Bilder, Gefühle, Intuition und Kreativität zuständig ist.

Wenn also z.B. im Augenblick der Geburt am Himmel der Planet Saturn (= z.B. Autorität) hervorgehoben ist, dann wird eben auch dieser Mensch eine ausgeprägte Autorität besitzen. "Wenn dann", d.h., es ist ein sinnvoller und relevanter Zusammenhang gegeben. Aber nicht "weil deswegen", denn dieser Zusammenhang ist nicht kausal ursächlich. Die Sterne tun nämlich gar nichts. Sie zeigen nur etwas an, so wie eine Uhr, von der ja auch keine magischen Strahlen ausgehen, die einem spätabends ins Bett schicken. Auf diese esoterische Art und Weise funktioniert und erklärt sich also Astrologie und aufgrund dieses Erklärungsmodells liegt unvermeidlich immer esoterische Astrologie vor.

Im astrologischen Sprachgebrauch wird das "unwissenschaftliche" esoterische Erklärungsmodell übrigens meist nicht deutlich. Selbst Astrologen drücken sich unbeabsichtigt und der Einfachheit halber meist so aus, als ob Sterne und Planeten Einflüsse auf den Menschen hätten. Dennoch wird sich kein ernst zu nehmender Astrologe auf Sterneneinflüsse berufen, wenn er konkret danach gefragt wird.

Synchronizität bzw. Analogie ist übrigens jenseits von Astrologie und Esoterik etwas durchaus Alltägliches und eigentlich kennt es jeder. So z.B. vom gleichzeitigen Versuch zweier Freunde, sich anzurufen oder von im 2. Weltkrieg Gefallenen, deren Bild zu Hause im Augenblick des Todes herunterfiel. Häufig zeigt sich Synchronizität als Zufall, der eben keiner ist, sondern Ausdruck des Synchronizitätsgesetzes. Die dahinter stehende Gesetzmäßigkeit und Sinnhaftigkeit kann mit den entsprechenden Kenntnissen durchaus erkannt werden.

                 
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Esoterik, Astrologie und Kommerz


Die Vermarktung der Esoterik, die kaum noch esoterische Weisheit vermittelt, verschafft ihr einen schlechten Ruf. Gleiches geschieht durch unreife Esoteriker. Angesichts dessen erscheint es vielen Astrologen klüger, Astrologie nach außen hin nicht mit Esoterik in Verbindung zu bringen.

Ich möchte zunächst Esoterik ganz unabhängig von Astrologie betrachten, als gesellschaftliches Phänomen mit fragwürdiger Bedeutung. Esoterik hat in der heutigen Zeit keinen guten Ruf und das leider zu Recht. Schade ist es deswegen, weil das Wissen um esoterische Gesetze eine große Hilfe für die spirituelle Entwicklung darstellt. In der Realität wird dieses einstmals gehütete und nur für reif befundenen Menschen vorbehaltene Wissen jedoch ziemlich missbraucht.

Dies geschieht vor allem durch unsinnigen und maßlos betriebenen Kommerz. Da werden unglaubliche esoterische Utensilien, Hilfsmittel und Dienstleistungen großspurig angepriesen, doch was an Schrott und Humbug meist dahinter steckt, kann nur als unseriöse Geschäftemacherei bezeichnet werden. Geräte und Talismane, die kleine Wunder bewirken sollen, aufgeblasene Meister, Gurus, Hellseher oder auch nur esoterische Berater, die in Wahrheit gar nichts können.
Da schnappt sich Lieschen Müller von nebenan eine rote Perücke, holt sich eine Glaskugel vom Flohmarkt und ist nun "Madame Nostradamus", mit "unfehlbaren Prognosen", "bekannt aus Funk und Fernsehen" (vielleicht bei den Teletubbies). So oder so ähnlich, jedenfalls in diesem Stile, präsentiert sich Esoterik meistens. Von dem tiefen Wissen, den Erkenntnissen und dem Verständnis der letzten Wahrheiten, die unsere Welt "im Innersten zusammenhalten" (Goethes Faust) sowie von den kosmischen Spielregeln des Lebens bleibt da fast nichts übrig.

Ein zweites, etwas anders gelagertes Problem hat mit unverdautem Halbwissen und Charakterveranlagung zu tun. Manche haben bestimmte esoterische Fragmente aus dem Universum der Esoterik verstanden und es schient ihnen irgendwie nicht gut zu bekommen. Einigen steigt es zu Kopf, andere werden fanatisch oder zumindest dogmatisch. Sie glauben z.B., andere in Internetforen oder auf der Straße bekehren und missionieren zu müssen. Solche Tendenzen sind zwar weniger ausgeprägt ebenfalls in der Astrologie zu beobachten, doch gibt es hier feste Deutungsregeln und die Phantasie-Spielwiese ist im Vergleich zur gesamten Esoterik relativ begrenzt.

Fazit:
Angesichts all dessen darf es nicht verwundern, wenn Astrologen teilweise mit der Bezeichnung esoterische Astrologie vorsichtig sind. Zu groß ist die Gefahr, dass man in einen Topf mit den geschätzt 80 % fragwürdiger Esoteriker geschmissen wird. Zumal die Astrologie auch unabhängig von Esoterik wegen unsinniger Sternzeichenhoroskope und Tageshoroskope, unvermeidlich schlechter (aber teuer verkaufter) Computerhoroskope und schlecht beratender Astrologen ohnehin schon Imageprobleme hat.

                 
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Spiritualität + Astrologie = spirituelle Astrologie ?


Spirituelle Astrologie befasst sich nicht nur mit spirituellen Themen im jeweiligen Horoskop, spirituelle Astrologie ist vielmehr auch eine Frage entwicklungsorientierter astrologischer Deutung und Beratung, die psychologische Hindernisse zum spirituellen Kern jedes Menschen aufarbeitet.

Spirituelle Astrologie... hm, was könnte damit gemeint sein? Irgendeine Verbindung von Astrologie und Spiritualität offenbar. Je nach Definition von Spiritualität und eigener Vorstellung darüber, was Spiritualität ist, vielleicht die eigene Beziehung zum Göttlichen, zu Religion und spirituelle Themen, die sich im Geburtshoroskop ablesen lassen? Wie man seine spirituelle Entwicklung gemäß dem Horoskop fördern kann bzw. was diese verlangt? Karma, Reinkarnation, Meditation, Intuition und ähnliche Fähigkeiten? Ja, all das gehört dazu, wenn Astrologie mit Spiritualität verbunden wird. Das wäre wohl spirituelle Astrologie im engeren Sinne.

Doch eigentlich ist spirituelle Astrologie m.E. ebenso eine Frage der Einstellung und Anwendung von Astrologie. Benutzt man sie als Hilfsmittel zu Selbsterkenntnis und Bewusstseinserweiterung, so bewirkt dies immer geistig-seelische bzw. spirituelle Entwicklung. Selbsterkenntnis scheint vordergründig mehr mit Psychologie als mit Spiritualität zu tun zu haben. Jedoch bringt einem jedes Stück Selbsterkenntnis auch ein Stück näher zum eigenen spirituellen Kern, der bisweilen Höheres Selbst genannt wird.

Warum ist das so? Ganz einfach. Jeder Mensch besitzt einen solchen spirituellen Kern, ein Höheres Selbst, einen göttlichen Funken. Diesen zu erkennen, näher zu kommen und zum Ausdruck zu bringen, das ist der letztendliche Lebenszweck, den wir alle teilen. Um diesen Lichtkern herum ist eine netzartige Wand, ein Geflecht aus individuellen Wünschen, Bedürfnissen, Gefühlen, Erinnerungen und Glaubensmustern. Sie stellen die individuelle, menschliche Persönlichkeit dar. Eine Vielzahl von miteinander verschlungenen Fäden, eingebettet in und Teil der Psyche.

Viele dieser Fäden sind dunkel, d.h., diese Persönlichkeitsanteile sind irgendwie unbewusst und unerlöst, z.B. egoistisch ausgeprägt oder mit Schmerzerfahrungen verbunden und verdrängt. Die dunkleren Fäden wirken wie Stromunterbrecher, d.h., die Energie im Netzgeflecht fließt nicht mehr frei zwischen allen Fäden. Dies führt dazu, dass von dem gesamten Persönlichkeitsgeflecht der Psyche kaum energetische Brückenschläge zum Kern ausgehen können. Der Funke springt sozumsagen nicht über, der Kontakt zum Höheren Selbst ist auf wenige Momente im Leben eingeschränkt. Es können weiterhin auch keine Fäden zum Kern hinwachsen, also dauerhafte Verbindungen entstehen, denn das Energieniveau ist hierfür zu schwach.

                 
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Selbsterkenntnis + Transzendenz = Spiritualität


Wird astrologische Deutungskompetenz mit dem Gebot von Selbsterkenntnis und einer bestimmten Form astrologischer Transzendenz verbunden, so entsteht eine konstruktive spirituelle Astrologie. Das Geheimnis liegt in der Verbindung von Astrologie, Spiritualität und Psychologie.

Spirituelle Astrologie hilft genau wie Psychotherapie, psychologische Beratung oder psychologische Astrologie, die oben erwähnten dunklen Fäden in helle zu verwandeln. In Lichtfäden, die dann direkten Kontakt mit dem Höheren Selbst aufnehmen können, indem sie zu ihm hinwachsen, wie Pflanzen zum Licht. Zumindest aber können sie durch das höhere Energieniveau Energiebrücken per "Funkenschlag" herstellen.
Gute astrologische Arbeit, das bedeutet generell und insbesondere als spirituelle Astrologie, dass Astrologie auf konstruktive Weise mit Psychologie und Spiritualität verbunden wird. Daneben muss natürlich auch astrologische Deutungskompetenz vorhanden sein, zumindest etwas Erfahrung und idealerweise Intuition.

Konkret geschieht diese astrologische Arbeit unter anderem durch das Gebot der Selbsterkenntnis sowie durch etwas, das vor allem im amerikanischen Raum als transzendieren durch Astrologie bezeichnet wird. Mit Transzendenz bzw. transzendieren ist gemeint, dass eine schwierige Konstellation, die ein bestimmtes Problem des Horoskopeigners symbolisiert, durch astrologische Beratung und Bewusstmachung auf eine erlöstere und konstruktivere Weise gelebt werden kann.
So kann z.B. ein partnerschaftsbezogener schwieriger Saturn, dessen astrologisches Grundprinzip der Einschränkung sich bisher als Verlassenwerden und Einsamkeit zeigte, auch als bewusste und sinnvoll erkannte Selbstbeschränkung gelebt werden. Das könnte z.B. bedeuten, dass sich der oder die Betreffende anders als vorher nur auf wenige, sorgfältig ausgewählte Beziehungen einlässt. Des Weiteren, dass Solophasen angstlos akzeptiert und zur Selbstbesinnung ohne Ablenkung genutzt werden. Er oder sie erkennt, dass und warum diese Strategie-Änderung heilsam ist.
Mehr zum Thema Transzendenz ist unter Spiritualität und Transzendenz ausgeführt.

So gesehen ist jede gute und hilfreiche psychologische Astrologie letzlich auch eine spirituelle Astrologie, weil Transzendierung im obigen Sinne und "Selbst-Erkenntnis" die Erkenntnis des spirituellen Höheren Selbst fördern. Oder zumindest den Kontakt erleichtern.
Das Geheimnis ist die Verbindung aus Astrologie, Spiritualität und Psychologie, was entsprechende Kompetenzen bei allen dreien erfordert.


Bei näherem Interesse für Astrologie und Horoskope oder einer persönlichen astrologischen Beratung besuchen Sie doch meine Website zur Astrologie, die sich sehr ausführlich diesem Thema widmet.

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Was ein persönliches Horoskop und psychologische Astrologie ausmacht, kann man hier erfahren bei psychologische Astrologie – Horoskop, einem kurzen Artikel.


Copyright©2007, M. Dierks, letzte Änd. 02/2010
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