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Spiritualität und Esoterik in der Astrologie

esoterische Astrologie und spirituelle Horoskop

Sterneneinflüsse oder esoterisches Erklärungsmodell?


Esoterische Astrologie hat drei Definitionen


Spirituelle Astrologie = Spiritualität + Astrologie?


Auf Selbsterkenntnis und Transformation kommt es an




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Sterneneinflüsse oder esoterisches Erklärungsmodell?



Dass Astrologie funktioniert, hat nichts mit physikalischen Wirkungen der Planeten und Fixsterne zu tun. Sie beruht vielmehr auf dem esoterischen Analogiegesetz. In diesem Sinne hat jegliche Astrologie esoterische Wurzeln.

Für manche Astrologen und Fans der Sterndeutungskunst ist Astrologie eine traditionelle esoterische Disziplin. Andere hingegen glauben, bei ihrer Arbeit mit dem Horoskop ganz ohne Esoterik auskommen zu können und schreiben den „Sternen“ eine nicht erklärbare direkte Wirkung zu (sog. Einflusstheorie). Wer sich näher mit der Frage befasst, wie und warum ernsthafte Astrologie funktioniert, kommt jedoch kaum am esoterischen Erklärungsmodell vorbei.


Astrologische Sterne beeinflussen niemanden

Es ist nur schwer vorstellbar, dass die unglaublich weit entfernten Planeten und Sterne irgendeine bislang ungeklärte physikalische oder sonstige direkte Wirkung auf den Menschen haben. Dafür gibt es außer beim Mond nicht die geringsten Anhaltspunkte.

Selbst wenn wir in ferner Zukunft trotz der ungeheuren Entfernungen irgendwelche Effekte entdecken würden: Solche Einflüsse wären im Wesentlichen sicherlich global, also für die ganze Erde wirksam, nicht nur für z.B. den Geburtsort. Sie wären außerdem wahrscheinlich zeitlich konstant, also z.B. vormittags nicht anders als nachmittags. Zwei Geburten, die nur eine Stunde oder 1000 Kilometer auseinander liegen, sind aber astrologisch gesehen durchaus unterschiedlich!

Die astrologischen Sterne beeinflussen also niemanden direkt. Astrologie funktioniert ganz anders, nämlich nach einem esoterischen Gesetz, dem sogenannten Analogiegesetz. Und deswegen liegt eigentlich immer esoterische Astrologie vor, unabhängig davon, ob man sie für psychologische Astrologie, Firmenhoroskope oder Ereignisprognosen verwendet. Dieses Analogiegesetz zu verstehen fällt unserer fest eintrainierten Art des Denkens und Wahrnehmens jedoch zunächst schwer.


Ursache und Wirkung ist nicht alles

Wir sind es gewohnt und werden von Kindesbeinen an darauf konditioniert, kausal, linear und rational-logisch zu denken. Alles unterliegt dem Prinzip von Ursache und Wirkung. Das ist nicht falsch und jeden Tag erhalten wir die Bestätigung für die Richtigkeit dieser Wahrnehmung vom Leben. Diese Art des Denkens und Wahrnehmens entspricht der linken Gehirnhälfte und sie erfährt in der Welt der Wissenschaft ihren zweifelhaften – weil einseitig übertriebenen – Höhepunkt.

Wenn Sie sich z.B. einen Virus einfangen, dann kann Ihnen jeder naturwissenschaftlich ausgebildete Arzt im Sinne von Ursache und Wirkung genau erklären und beweisen, was alles der Reihe nach in Ihren Atmungsorganen passiert. Und wenn er auf Fachbegriffe weitgehend verzichtet, können Sie die Erklärung durchaus nachvollziehen. Das Analogiedenken seriöser Astrologie geht jedoch einen ganz anderen Weg, dessen esoterische Wurzeln nichts mit dem typischen Eso-Kommerz rund um Sternzeichen, Computerhoroskope oder Wundermittelchen zu tun haben.

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Esoterische Astrologie hat drei Definitionen



Astrologie entspringt dem Analogiedenken "Wie oben, so unten", einem esoterischen Lebensgesetz. So gesehen betreibt jeder Astrologe „esoterische Astrologie“. Zwei ganz andere Definitionen beziehen sich auf esoterische Horoskopthemen und mystisch-okkulte Geheimbünde.

Was bedeutet das esoterische Lebensgesetz "Wie oben, so unten", manchen besser bekannt als hermetisches Gesetz? Man schließt von „etwas“ auf einer bestimmten „Ebene“ auf eine andere Ebene, wo sich ein Vertreter desselben „Etwas“ befindet. Die beiden verknüpft ein wissenschaftlich nicht erfassbares Band, jenseits von nachweisbarer Ursache und Wirkung.

C. G. Jung, Begründer der nach ihm benannten Psychoanalyse und selbst Astrologe, sprach anstelle von Analogie von Synchronizität. Diese Art des Denkens und Wahrnehmens findet in der rechten Gehirnhälfte statt. Ihr obliegt die ganzheitliche Wahrnehmung, Bilder, Gefühle, Intuition und Kreativität.


Esoterische Astrologie durch Synchronizität

Wenn also z.B. im Augenblick der Geburt am Himmel der Planet Saturn (= z.B. Autorität) betont ist, dann besitzt der Betreffende eine ausgeprägte Autorität. „Wenn… dann…“, d.h., es besteht ein relevanter Zusammenhang, aber kein „weil… deswegen…“ im Sinne einer ursächlichen Wirkung. Die Sterne beeinflussen nicht. Sie zeigen nur etwas an, wie eine Uhr, von der ebensowenig magische Strahlen ausgehen, die Sie spätabends wie ferngesteuert ins Bett torkeln lassen. Als einzig vernünftiges Erklärungsmodell betreiben daher alle Astrologen in gewissem Sinne esoterische Astrologie.

Selbst Astrologen drücken sich unbeabsichtigt meist so aus, als ob Sterne und Planeten Einflüsse auf den Menschen hätten. „Das liegt an Ihrem schwierigen Saturn“, mag ein Astrologe sagen. Das esoterische Analogiedenken findet zwar wenig Eingang in die astrologische Sprache, doch m.E. beruft sich kein professioneller Astrologe auf direkte Sterneneinflüsse, wenn ihn jemand konkret nach einem Erklärungsmodell fragt.

Jenseits von Astrologie und Esoterik hat eigentlich jeder hat schon mal eine synchrone Analogie erlebt. Es beginnt bei alltäglichen Harmlosigkeiten wie z.B. dem gleichzeitigen Versuch zweier Freunde, sich anzurufen und endet bei mysteriösen Erlebnissen wie dem zu Hause herunterfallenden Bild des gerade irgendwo Verstorbenen. Synchrone Analogien verkleiden sich als seltsame Zufälle. Die dahinter stehende Gesetzmäßigkeit und Sinnhaftigkeit springt nicht gleich ins Auge, aber sie existiert. Letztlich gibt es keine Zufälle.


Esoterische Horoskopthemen und Geheimbünde

Esoterische Astrologie meint manchmal, dass jemand mit Hilfe der Astrologie typisch esoterische Themen untersucht. Es geht dann also nicht um eine Charakteranalyse, die Partneranziehung oder um den passenden Beruf. Es geht stattdessen um den Kontakt zu geistigen Wesen, frühere Leben, Seelenpartner, energetische Türöffner, das Vorhersagen der Zukunft und den eigenen Tod. Manche bezeichnen das lieber als spirituelle Astrologie.

Es gibt noch eine dritte Variante, was mit esoterischer Astrologie gemeint sein kann. Wie bei der Untersuchung esoterischer Horoskopthemen bezeichnen sie Laien manchmal schmeichelnd als spiritelle Astrologie. Diese Definition bezieht sich auf ganz bestimmte Personen, Sekten oder Geheimbünde. Mit eher obskuren Techniken und Zielen haben sich zu bestimmten Zeiten z.B. die Rosenkreuzer und H.P. Blavatsky einen Namen gemacht. Wirklich durchgesetzt haben sich solche Astrologie-Ableger jedoch nie.

                 
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Spirituelle Astrologie = Spiritualität + Astrologie?



Spirituelle Astrologie befasst sich nicht nur mit spirituellen Horoskopthemen. Im Idealfall meint sie vielmehr eine entwicklungsorientierte Deutung und Beratung, die psychologische Hindernisse zum spirituellen Kern jedes Menschen aufarbeitet.

Weder für die oben erläuterte esoterische noch für die spirituelle Astrologie gibt es eine offiziell anerkannte, verbindliche Definition. Klar ist nur, dass irgendeine Verbindung von Astrologie und Spiritualität gemeint ist. Doch was ist Spiritualität eigentlich und wie kann sie eine konstruktive Verbindung mit der uralten Kunst der Sterndeutung eingehen?

Meint sie vielleicht die eigene Beziehung zum Göttlichen, zur Religion und spirituellen Themen, die sich im Geburtshoroskop ablesen lassen? Geht es um spirituelle Entwicklung und was das Horoskop dazu sagt? Spielen Karma, Reinkarnation, Meditation, Intuition und ähnliche Fähigkeiten eine Rolle? Sollte jeder eine bestimmte Form von Spiritualität finden, z.B. christliche Spiritualität? Alles Genannte gehört m.E. dazu und kann eine spirituelle Astrologie kennzeichnen.


Spirituelle Astrologie als kleine Himmelsleiter

Der m.E. wichtigste Aspekt, der Astrologie einen spirituellen Charakter verleiht und ein wenig zur Himmelsleiter macht, ist ihr Ziel der spirituellen Entwicklung. Dazu gehört insbesondere der oft vernachlässige Aspekt der psychologischen Selbsterkenntnis. Kompetente psychologische Astrologie dient der Selbsterkenntnis und diese bewirkt immer spirituelle Entwicklung. Warum ist das so? Was hat Psychologie und Selbsterkenntnis mit Spiritualität zu tun?

Jedes Stück Selbsterkenntnis bringt Sie ein Stück näher zum eigenen spirituellen Kern, das sogenannte Höhere Selbst. Jeder Mensch besitzt ein Höheres Selbst, einen göttlichen Funken in seinem Herzen. Der letztendliche Lebenszweck, den wir alle teilen, besteht darin, sein Höheres Selbst wahrzunehmen und auszudrücken – wohlgemerkt als Mensch, nicht im ersehnten Paradies. Doch fast niemand hat eine bewusste Verbindung zu diesem Kern und viele glauben noch nicht mal an dessen Existenz. Und das hat mit unserem psychologischen Wesen zu tun, unseren Gefühlen, dem Emotionalkörper.


Die spirituelle Bedeutung der Psyche und Psychologie

Um diesen Lichtkern baut sich jeder Mensch sein persönliches Geflecht aus Wünschen, Bedürfnissen, Gefühlen, emotionale Prägungen aus Kindheit und früheren Leben, Denk- und Glaubensmustern. Als Gesamtkunstwerk vieler miteinander verschlungener Fäden, ähnlich einem feinen Wurzelwerk, entsteht die Psyche. Dieses Geflecht bzw. die Psyche hat große spirituelle Bedeutung und bildet gemeinsam mit dem Körper die individuelle, menschliche Persönlichkeit.

Wie und warum verhindert nun unsere Psyche die Wahrnehmung unseres Höheren Selbstes? Warum brauchen wir daher spirituelle Entwicklung – sei es durch spirituelle Astrologie, Religion oder esoterische Hilfen? Das Problem ist nicht die Psyche als solche, die um den göttlichen Kern herum eigentlich eine menschliche Brücke und Verbindung zu ihm darstellt.

Viele der Fäden des psychischen Geflechtes sind jedoch in verschiedenen Schattierungen „dunkel“. Mit anderen Worten, bestimmte Persönlichkeitsanteile sind irgendwie unbewusst und unerlöst, z.B. egoistisch ausgeprägt oder mit Schmerzerfahrungen verbunden und verdrängt.

Die dunklen Fäden wirken wie Stromunterbrecher, d.h., die Energie im Netzgeflecht fließt nicht mehr frei zwischen allen Fäden. Dies führt dazu, dass von dem gesamten Persönlichkeitsgeflecht der Psyche kaum „energetische Brückenschläge“ zum spirituellen Kern ausgehen. Der Funke springt sozusagen nicht über. Darüber hinaus entstehen keine dauerhaften Verbindungen, d.h., es wachsen keine feinstofflichen Wurzeln zum Kern hin. Sie sehen, ohne psychologische Bewusstmachung und Selbsterkenntnis gibt's keine Spiritualität.

                 
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Auf Selbsterkenntnis und Transformation kommt es an



Ein seriöse und hilfreiche spirituelle Astrologie bewirkt auf dem Boden der Selbsterkenntnis eine Transformation der Anlagen und Charakterseiten.

Eine professionelle spirituelle Astrologie hilft bei der Verwandlung der Psyche, also der oben erwähnten dunklen Fäden in helle, bewusste Lichtfäden. Diese Bewusstmachung und Höherverwandlung nennt sich Transformation. Wir finden sie ähnlich in einigen Psychotherapien und anderen spirituellen Hilfen, gelegentlich verfolgt sogar esoterische Astrologie echte Höherverwandlungsabsichten.


Der erste Schritt spiritueller Astrologie

Transformation gelingt jedoch nur auf dem Boden einer ausgeprägten Selbsterkenntnis. Sie ist der erste Schritt erfolgreicher spiritueller Astrologie. Warum? Weil sich keine Raupe in einen Schmetterling verwandelt, solange sie sich z.B. für eine Libelle hält.

Zur Selbsterkenntnis gehört immer auch ein Stück Schattenarbeit, denn gerade die besonders unbewussten Persönlichkeitsteile brauchen Zuwendung und Bewusstmachung. Das Ganze erfordert außerdem Zeit. Selbsterkenntnis und Transformation verlangen einen geduldigen Prozess, Schritt für Schritt, eigentlich ein Leben lang. Selbsterkenntnis ist übrigens ein klassischer Bestandteil ernst zu nehmender Esoterik, siehe die Definition bei Esoterik Bedeutung. Sie verbindet also alle drei, Esoterik, Spiritualität und Psychologie. Kein ernsthaft Suchender kommt ohne sie aus.

Der Lohn dieser ernsthaften Arbeit an sich selbst ist der größte, den es gibt. Vielleicht nicht aus Sicht unserer insgesamt eher oberflächlichen und materialistischen Körper- und Konsumgesellschaft, doch aus Sicht Ihrer Seele. Der Lohn besteht darin, eine Verbindung und Brücke zum eigenen spirituellen Kern, dem Höheren Selbst aufzubauen. Wer diesen Weg geht, wächst langsam aber sicher zum eigenen Höheren Selbst, wie eine Pflanze zum Licht. Er findet den Weg nach Hause.


Ein Beispiel aus der Beratungspraxis

Ein konkretes Beispiel soll das Wirken von Selbsterkenntnis und Transformation als spirituelle Astrologie verdeutlichen. Vor kurzem beriet ich eine Frau astrologisch zur Partnerschaft. Sie hatte einen partnerschaftlich angelegten, relativ schwierigen Saturn. Saturn vertritt u.a. den Grundgedanken der Beschränkung auf Wesentliches und Wichtiges. Bisher erlebte sie diese Konstellation als unfreiwilliges Verlassenwerden und Einsamkeit.

Ausgelöst durch die astrologische Beratung lernte sie mit der Zeit eine bewusste und als sinnvoll erkannte Selbstbeschränkung in Beziehungen. Sie hat erfahren, dass und warum sie sich auf wenige, sorgfältig ausgewählte Beziehungen konzentrieren muss. Sie akzeptiert nun Singlephasen und nutzt sie zur Selbstbesinnung, ohne durch Ablenkung davor wegzulaufen. Sie kann nun gut mit sich selbst alleine leben. Mit all dem lebt sie genau wie vorher ihren Saturn, aber auf eine konstruktive, transformierte Weise.

So gesehen ist jede professionelle psychologische Astrologie gleichzeitig eine spirituelle Astrologie: Nur mit und nach psychologischer Selbsterkenntnis beginnen wir unser spirituelles Höheres Selbst zu spüren.

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Copyright©2007, M. Dierks, letzte Änd. 03/2016

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